Die Diskussion um Plug Power dreht sich derzeit weniger um Visionen als um Bilanzmechanik. Schon bald liegen hier die Daten auf dem Tisch. Konkret: Noch bevor neue Geschäftszahlen vorliegen, dominieren Finanzierung, Liquidität und Kapitalstruktur (also die Bilanzierungswirkungen der jüngsten Entscheidung über die Ausgabe neuer Aktien) das Bild. Die Aktie notierte zuletzt bei etwa 1,60 Euro und gab am Donnerstag rund -0,97 % nach. Zuvor hatte der Titel binnen fünf Handelstagen um 5,95 % zugelegt. Technisch bleibt die Lage angespannt. Die 200-Tage-Linie ist nicht erreicht, auf 30 Tage steht ein Minus von 18,75 %. Das ist aktuell noch immer ein Malus. Die Aktie ist schlicht nicht im Aufwärtstrend.

Plug Power: Die Kapitalmaßnahme ist noch immer brisant!

Im Zentrum steht die Kapitalbasis. Anfang Februar stimmten die Aktionäre einer Verdopplung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3,0 Milliarden Stück zu. Die Satzungsänderung wurde am 12. Februar wirksam. Die Abstimmung verlief nicht reibungslos, die Aktionärsversammlung musste mehrfach verschoben werden. Der Beschluss verschafft dem Management Spielraum für weitere Kapitalmaßnahmen. Gleichzeitig rechnen Marktteilnehmer mögliche Verwässerungseffekte durch.

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Der Druck erklärt sich aus der Historie. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der ausgegebenen Aktien von rund 566 Millionen auf 1,39 Milliarden. Seit September 2025 läuft zudem ein Programm zur Platzierung von Aktien im Volumen von bis zu 1 Milliarde Dollar. Hinzu kamen im November 2025 Wandelanleihen über 431 Millionen Dollar. Netto flossen 399 Millionen Dollar zu. Mit den Mitteln löste Plug Power höher verzinste Verbindlichkeiten ab.

Die Märkte haben und hatten immer wieder Angst vor einer Verwässerung der Aktienkurse. Dies setzt sich noch immer fort, weil jetzt sicherlich die Kapitalerhöhung kommt. Dies scheint so sicher wie das berühmte Amen in der Kriche:

Am 2. März 2026 legt das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Entscheidend werden Angaben zur Liquiditätslage, zur Mittelabflussrate und zur Umsetzung der Einsparziele sein. Gleichzeitig laufen Sammelklagen in den USA. Sie betreffen Aussagen zu einer Kreditgarantie des US-Energieministeriums über 1,66 Milliarden Dollar. Es ist also alles brisant.

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