AmDonnerstag setzten sich bei der Bayer spürbare Kursverluste fort. Der Titel fiel im frühen wie auch im späten Handel deutlich und notierte unter den Niveaus der Vorwoche, nachdem der Wochenauftakt bereits von Unsicherheiten geprägt war. Diese Entwicklung folgte auf Ereignisse, die in verschiedenen Bereichen gleichzeitig Aufmerksamkeit erzeugt hatten. Die Notierungen sind konkret um -1,78 % gerutscht.

Bayer: Schafft sie hier die Wende?

Am stärksten wirkte sich der milliardenschwere Rechtsvergleich aus, den Bayer für die langjährigen Glyphosat-Klagen vorgeschlagen hatte. Rückstellungen in Höhe von knapp 11,8 Mrd. Euro binden finanzielle Mittel und erhöhen das Risiko eines negativen Cashflows im laufenden Jahr. Diese Größenordnung von Verpflichtungen beeinflusst die Bewertung, weil sie operative Flexibilität und Ergebnisprognosen stark berührt. Zwar soll der Plan viele der bestehenden Streitigkeiten über lange Zeiträume lösen, doch der Rechtsweg vor den zuständigen Gerichten bleibt offen. Diese Ungewissheit spiegelte sich am Donnerstag im Kursbild wider.

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Parallel dazu sorgten Diskussionen über mögliche US-Zollerhöhungen für zusätzlichen Druck. Vor dem Hintergrund globaler Handelsthemen nahmen manche Marktteilnehmer politische Risiken stärker in den Blick. Gerade für ein international aktives Unternehmen wie Bayer mit bedeutenden Exportanteilen können solche Rahmenbedingungen die Bewertung belasten und zu Kursreaktionen führen.

Trotz dieser äußeren Einflüsse blieben einige fundamentale Aspekte im Gespräch. Analysten hatten erst kürzlich höhere Bewertungen signalisiert und Kursziele im Bereich von rund 50 Euro genannt, basierend auf dem breiten Produktportfolio des Pharmakonzerns und erwarteten Quartalszahlen. Diese Einschätzungen basieren auf den Segmenten Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science, die gemeinsam einen erheblichen Teil der Erträge tragen. Diese Perspektiven standen allerdings am Donnerstag im Hintergrund, weil juristische und politische Fragen die unmittelbare Marktreaktion dominierten.

Auch zuvor hatte der Titel starke Bewegungen gezeigt. Nach positiven Meldungen über mögliche Einigungen in Rechtsstreitigkeiten konnte die Aktie zeitweise spürbare Anstiege verzeichnen. Solche Rallybewegungen blieben aber nur von kurzer Dauer. Dennoch sehen die Analysten am Ende hier noch deutlich steigende Kurse!

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