Adidas Aktie: Wichtige Signale vor Zahlen
Der Sportartikelriese aus Herzogenaurach sendet kurz vor der Veröffentlichung der endgültigen Jahreszahlen ein deutliches Vertrauenssignal an den Markt. Während Investoren gespannt auf den 4. März blicken, schafft das Management mit einem laufenden Aktienrückkauf Fakten. Kann diese offensive Kapitalstrategie den zuletzt angeschlagenen Aktienkurs nachhaltig stabilisieren?
Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
Adidas macht ernst mit der Pflege des eigenen Aktienkurses. Laut einer aktuellen Pflichtmitteilung wurden bis zum 20. Februar bereits über 1,63 Millionen eigene Anteile vom Markt genommen. Die Rückkäufe erfolgten in einer Preisspanne zwischen rund 154 und 156 Euro – ein Niveau, das nahe am aktuellen Kurs von 160,95 Euro liegt.
Das Gesamtvolumen des Programms ist auf bis zu eine Milliarde Euro ausgelegt, wobei die derzeit laufende erste Tranche bis zu 500 Millionen Euro umfasst. Finanziert wird die Maßnahme aus dem starken operativen Cashflow des Geschäftsjahres 2025. Dass Adidas die eingezogenen Aktien vernichten will, unterstreicht den Anspruch, den Gewinn pro Aktie für die verbleibenden Aktionäre zu verdichten.
Operative Stärke trotz Kursverlusten
Der Rückkauf erfolgt vor dem Hintergrund vorläufiger Rekordzahlen, die jedoch an der Börse bisher nicht voll honoriert wurden. Auf Sicht von zwölf Monaten notiert das Papier rund 34 Prozent im Minus. Operativ hingegen meldete der Konzern für 2025 einen Umsatzrekord von 24,8 Milliarden Euro, trotz massiver Währungsbelastungen.
Besonders das vierte Quartal zeigte eine deutliche Erholung der Profitabilität. Das operative Ergebnis verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 164 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr konnte die operative Marge auf 8,3 Prozent gesteigert werden. Diese Diskrepanz zwischen operativer Verbesserung und der schwachen Aktienperformance seit Jahresanfang (YTD: -4,45 %) erhöht die Spannung vor dem kommenden Berichtstermin.
Umkämpftes Marktumfeld
Trotz der internen Fortschritte bleibt das Wettbewerbsumfeld intensiv. Marktbeobachter verweisen auf den wachsenden Druck durch aufstrebende Marken wie On und Asics, während sich der Hauptkonkurrent Nike in einer Umstrukturierungsphase befindet. Auch auf strategischer Ebene ist Bewegung im Sektor: Der Einstieg des chinesischen Konzerns Anta Sports bei Puma für 1,8 Milliarden US-Dollar verschiebt die globalen Kräfteverhältnisse. Zudem bereitet sich Adidas auf das Ende einer Ära vor: Die über 70-jährige Partnerschaft mit dem DFB läuft nach der WM 2026 aus, bevor der Verband zum US-Rivalen Nike wechselt.
Alle Augen richten sich nun auf den 4. März 2026. An diesem Tag präsentiert Adidas die endgültige Bilanz und, noch wichtiger, den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Investoren erwarten konkrete Aussagen darüber, ob die zweistelligen Wachstumsraten in allen Märkten fortgesetzt werden können und wie die künftige Kapitalallokation angesichts des verschärften Wettbewerbs gestaltet wird.
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