Trotz eines massiven Aktienrückkaufprogramms und einer angehobenen Dividende findet der Walldorfer Softwarekonzern keinen Halt. Die Talfahrt beschleunigte sich zuletzt weiter und drückte den DAX-Titel unter wichtige Unterstützungsmarken. Während das Management Milliarden in die Hand nimmt, um den Kurs zu stützen, dominieren am Markt weiterhin die Sorgen um die künftige Wachstumsdynamik.

Bärenmarkt festigt sich

Die technische Lage bei SAP hat sich dramatisch eingetrübt. Am heutigen Mittwoch notiert die Aktie bei rund 165,28 Euro und markiert damit ein neues 12-Monats-Tief. Damit wurde auch der bisherige Tiefststand vom Monatsanfang unterschritten.

Der Abwärtsdruck ist immens: Auf Sicht von zwölf Monaten hat das Papier fast 40 Prozent an Wert eingebüßt. Der Abstand zur viel beachteten 200-Tage-Linie, die oft als Indikator für den langfristigen Trend dient, beträgt inzwischen fast 26 Prozent. Charttechnisch befindet sich der Titel damit in einem festen Griff der Bären, eine Bodenbildung ist aktuell noch nicht in Sicht.

Milliarden-Rückkauf verpufft bisher

Besonders bitter für Aktionäre ist, dass die Kursschwäche trotz massiver Gegenmaßnahmen des Unternehmens auftritt. SAP meldete erst gestern, am 24. Februar, den aktuellen Stand des Aktienrückkaufprogramms. Bis zum 20. Februar 2026 wurden bereits über 8 Millionen eigene Anteile erworben.

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Das Programm, das ein Gesamtvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro bis Ende 2027 vorsieht, sollte eigentlich als stabilisierender Faktor wirken. Dass der Kurs dennoch auf neue Tiefs fällt, zeigt, wie tief die Skepsis im Markt sitzt. Die Verkäuferseite ist derzeit schlicht stärker als die Kaufkraft des Unternehmens selbst.

Ursachen der Schwäche

Der Ursprung der aktuellen Verkaufswelle liegt Ende Januar. Damals enttäuschte SAP mit der Prognose für das "Current Cloud Backlog", einer wichtigen Kennzahl für zukünftige Erlöse. Obwohl die operativen Ergebnisse für 2025 solide waren – der Cloud-Umsatz stieg währungsbereinigt um 26 Prozent – strafte der Markt die verfehlten Erwartungen beim Ausblick brutal ab.

Anleger ignorieren derzeit positive Aspekte wie den starken Free Cashflow von über 8 Milliarden Euro oder die vorgeschlagene Dividendenerhöhung auf 2,50 Euro je Aktie. Der Fokus liegt rein auf dem befürchteten Wachstumsdelle im Cloud-Geschäft.

Blick nach vorne

Kurzfristig richten sich die Blicke auf den morgigen 26. Februar, an dem SAP den integrierten Geschäftsbericht für 2025 vorlegt. Ob dies ausreicht, um die Stimmung zu drehen, ist fraglich. Fundamental scheint die Bewertung nach dem Kurssturz attraktiver, doch solange der Abwärtstrend intakt ist, bleibt ein Einstieg riskant. Erst eine nachhaltige Stabilisierung über der Marke von 170 Euro würde das charttechnische Bild leicht aufhellen.

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