Adidas zieht das Tempo beim Aktienrückkauf an – und liefert damit ein klares Signal: Der Konzern will im laufenden Programm zügig Fakten schaffen. Nach der jüngsten Zwischenmeldung steht nun vor allem ein Termin im Kalender, der die nächste Richtung vorgeben dürfte. Wie viel Rückenwind kann der Rückkauf der Aktie bis dahin geben?

Rückkäufe: Zweite Woche, hoher Takt

Laut Pflichtmitteilung von Montag (16. Februar) hat Adidas in der zweiten Programmwoche (9. bis 13. Februar) erneut in spürbarem Umfang eigene Aktien erworben. An einzelnen Tagen gingen dabei jeweils zehntausende Stück über verschiedene Handelsplätze zurück an das Unternehmen.

Bis zum 13. Februar summiert sich der Rückkauf damit auf mehr als 1,3 Millionen Aktien. Das Programm war erst Anfang Februar gestartet und ist auf ein Volumen von bis zu 1 Mrd. Euro ausgelegt.

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Wichtige Punkte aus der Meldung:

  • Zeitraum der Transaktionen: 9.–13. Februar 2026
  • Kumuliert zurückgekauft: > 1,3 Mio. Aktien (bis 13.02.)
  • Programmrahmen: bis zu 1 Mrd. Euro (Start: Anfang Februar 2026)
  • Geplante Verwendung: Einziehung der Aktien
  • Nächster Fixtermin: 4. März 2026 (Geschäftsbericht 2025 + Ausblick)

Warum das für Anleger relevant ist

Adidas will die zurückerworbenen Aktien einziehen. Das reduziert die Zahl der ausstehenden Anteile – und kann den Gewinn je Aktie rechnerisch stützen, sofern die Ertragsentwicklung mitspielt. Finanziert werden soll das Programm aus dem operativen Cashflow.

Am Markt kam die konsequente Umsetzung zuletzt eher positiv an, ohne dass daraus eine große Kursdynamik entstand. Heute notiert die Aktie bei 155,35 Euro (Tagesveränderung: -0,06%). Auf 12-Monats-Sicht steht jedoch ein deutliches Minus von -39,34% zu Buche – der Kurs liegt damit weit unter dem 52‑Wochen-Hoch von 256,10 Euro.

Blick nach vorn: 4. März als nächster Ankerpunkt

Der nächste wirklich kursrelevante Moment dürfte der 4. März 2026 werden. Dann legt Adidas den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vor und präsentiert die detaillierte Prognose für das laufende Jahr. Bis dahin bleibt der Rückkauf zwar ein unterstützender Faktor – die entscheidende Messlatte wird aber sein, ob Ausblick und Zahlen die Finanzierungskraft und die Logik hinter dem Programm untermauern.

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