Adidas kauft systematisch eigene Aktien zurück – und zeigt gleichzeitig Basketball-Offensive in Los Angeles. Während das Milliarden-Programm die Notierung stützt, soll der US-Markt mit Signature-Schuhen für NBA-Stars erobert werden. Am 4. März folgen die Details zum Geschäftsjahr 2025.

Die wichtigsten Fakten:

  • Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde Euro seit 2. Februar aktiv
  • Marketing-Offensive beim NBA All-Star Weekend in Los Angeles
  • Neue Produktlinien für Anthony Edwards und James Harden vorgestellt
  • Geschäftsbericht 2025 erscheint am 4. März 2026
  • Vorläufige Zahlen: 24,8 Milliarden Euro Umsatz, 2,06 Milliarden Euro operatives Ergebnis

Milliarden-Programm stabilisiert Notierung

Seit Anfang Februar kauft der Herzogenauracher Konzern eigene Anteile zurück. Das angekündigte Volumen: bis zu 1 Milliarde Euro aus dem operativen Cashflow. Die erworbenen Aktien sollen eingezogen werden, was den Gewinn je Aktie rechnerisch verdichtet.

Die regelmäßigen Veröffentlichungen zum Programmfortgang signalisieren konsequente Umsetzung. In einem volatilen Umfeld wirkt diese Nachfrage stabilisierend – die Aktie bewegt sich aktuell um 155 Euro, nachdem sie seit Jahresbeginn unter Druck stand.

Basketball-Offensive in Los Angeles

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Parallel zur Kapitalmaßnahme investiert Adidas massiv in Markenpräsenz. Beim NBA All-Star Weekend Mitte Februar inszenierte der Konzern in Los Angeles unter dem Titel "AntLAnd" – benannt nach NBA-Star Anthony Edwards – immersive Fan-Erlebnisse.

Im Fokus standen erweiterte Signature-Schuhlinien: die "AE 2" für Edwards und die "Harden Vol. 10" für James Harden. CEO Bjørn Gulden setzt damit seine Strategie fort, die Markenrelevanz im nordamerikanischen Basketball-Segment durch gezielte Partnerschaften zu erhöhen. Die Resonanz auf diese Produktvorstellungen gilt als Gradmesser für die künftige Umsatzentwicklung in den USA.

Geschäftsbericht bringt Klarheit

Am 4. März legt Adidas den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vor. Die vorläufigen Eckdaten waren bereits Ende Januar kommuniziert worden: Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 2,06 Milliarden Euro.

Entscheidend wird der detaillierte Ausblick für 2026 sein. Marktteilnehmer erwarten konkrete Aussagen zur Margenentwicklung sowie zu den Wachstumserwartungen in China und Nordamerika. Besonders die USA-Strategie mit den Basketball-Investitionen dürfte dabei im Mittelpunkt stehen.

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