Der niederländische Halbleiterausrüster ASML hat im vierten Quartal 2025 einen Auftragseingang erzielt, der selbst optimistische Schätzungen in den Schatten stellt. Mit 13,2 Milliarden Euro an Neubestellungen übertraf das Unternehmen die durchschnittliche Analystenschätzung von 6,85 Milliarden Euro nahezu um das Doppelte. Die Nachfrage nach hochkomplexer Lithografie-Ausrüstung für KI-Chips treibt das Geschäft. EUV-Systeme als Haupttreiber
Von den 13,2 Milliarden Euro Neuaufträgen entfielen allein 7,4 Milliarden Euro auf EUV-Lithografiesysteme (Extreme Ultraviolet) – mehr als die Hälfte des gesamten Ordervolumens. Diese Maschinen sind unverzichtbar für die Herstellung modernster Chips, wie sie etwa in KI-Anwendungen zum Einsatz kommen. Das vierte Quartal schloss ASML mit einem Umsatz von 9,7 Milliarden Euro und einer Bruttomarge von 52,2 Prozent ab.