RWE liefert heute gleich mehrere operative Signale: Ein neuer Stromabnahmevertrag mit Amazon, Fortschritte beim Offshore-Wind und ein großer Batteriespeicher in Deutschland. Das sind keine schnellen Kurskatalysatoren – aber Bausteine, die die langfristige Planung absichern. Was steckt hinter den Projekten und warum sind sie für RWE wichtig?

Amazon sichert Abnahme aus „Nordseecluster B“

Der Essener Konzern hat einen weiteren Stromabnahmevertrag (PPA) mit Amazon abgeschlossen. Konkret geht es um 110 MW aus dem Offshore-Windpark „Nordseecluster B“. Das Projekt soll eine Gesamtkapazität von 900 MW erreichen und nach aktueller Planung 2029 in Betrieb gehen.

Interessant: RWE entwickelt den Windpark gemeinsam mit Norges Bank Investment Management. RWE hält 51% an dem Vorhaben. Für Amazon wächst damit das Paket an RWE-PPAs weltweit auf über 1 GW; in Deutschland spricht RWE von zehn Offshore-PPA-Vereinbarungen mit zusammen über 790 MW.

Speicher in Lingen, Lizenz in Dänemark

Parallel treibt RWE den Infrastrukturausbau voran. Am Standort Lingen entsteht laut aktuellen Berichten der größte Batteriespeicher Niedersachsens. Geplant sind 400 MW Leistung und 800 MWh Kapazität, die Inbetriebnahme ist für 2028 vorgesehen. Solche Speicher werden im Energiesystem vor allem dann wichtig, wenn viel Wind- und Solarstrom ins Netz kommt, aber nicht immer zur Nachfrage passt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rwe?

Außerdem meldet RWE Rückenwind aus Skandinavien: Für den Offshore-Windpark „Thor“ in Dänemark erhielt das Unternehmen eine 30-jährige Produktionslizenz – ein zentraler Meilenstein für das 1-GW-Projekt.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- PPA mit Amazon: 110 MW aus „Nordseecluster B“
- Offshore-Pipeline: „Nordseecluster B“ (900 MW gesamt), Start geplant 2029
- Batteriespeicher Lingen: 400 MW / 800 MWh, Start geplant 2028
- Dänemark: 30-jährige Lizenz für „Thor“ (1 GW)

Kurs: nahe am Jahreshoch

Am Markt blieb die Reaktion heute überschaubar. Die RWE-Aktie notiert bei 54,20 Euro und liegt damit nur rund 0,5% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 54,48 Euro (vom Dienstag). Auf Sicht von 30 Tagen steht dennoch ein Plus von 14,73%, seit Jahresanfang sind es 15,54%.

Unterm Strich liefert RWE heute weniger „Headline-Drama“ als vielmehr Substanz: Abnahmeverträge, Genehmigungen und Baufortschritte – also genau die Zutaten, die Großprojekte bis 2028/2029 Schritt für Schritt greifbarer machen.

Rwe-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rwe-Analyse vom 04. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Rwe-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rwe-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rwe: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...