Rheinmetall-Aktie: Alles vorbei!?
Ein einziger Handelstag reichte aus, um das charttechnische Bild bei Rheinmetall deutlich zu verändern. Die Aktie verlor 5 % und fiel auf 1.672,50 Euro. Dieser Rückgang führte dazu, dass der Kurs mehrere relevante Schwellen unterschritt und sich spürbar von vorherigen Niveaus entfernte.
Besonders ins Gewicht fällt der Bruch des GD100. Mit dem Unterschreiten dieser Linie wechselte der mittelfristige Trend die Richtung. Zusätzlich geriet auch der GD200 unter Druck. Der Kurs notiert aktuell leicht darunter, was die technische Ausgangslage weiter verschärft. Solche Konstellationen ziehen häufig Anschlussverkäufe nach sich, da sie für viele Marktteilnehmer eine wichtige Rolle spielen.
Rheinmetall: Es ist wirtschaftlich komplett anders als hier zu sehen!
Bemerkenswert bleibt die Abwesenheit klarer Ursachen. Es existieren keine Hinweise auf negative Unternehmensmeldungen oder operative Probleme. Der Kursrückgang entstand ohne sichtbaren Anlass und verstärkte damit die Unsicherheit. Der Markt reagierte rein über den Kurs, nicht über neue Informationen.
Demgegenüber stehen die strukturellen Rahmenbedingungen, die sich nicht verändert haben. Rheinmetall gilt weiterhin als zentraler Akteur im Verteidigungssektor. Darüber hinaus gewinnt der Bereich Weltraumtechnik an Bedeutung. In Deutschland sollen staatliche Ausgaben in diesem Segment perspektivisch rund 35 Mrd. Euro erreichen, so eine Meldung von gestern. Diese Größenordnung unterstreicht die strategische Relevanz des Feldes.
In diesem Zusammenhang erscheinen die Gespräche mit OHB folgerichtig. Beide Unternehmen verfügen über komplementäre Kompetenzen, die bei zukünftigen Projekten von Bedeutung sein können. Solche Kooperationen adressieren langfristige Programme und stehen unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen. Die Kooperation ist nicht fixiert, aber in der vergangenen Woche sprachen die beiden Unternehmen miteinander. Der Markt hat dies an sich auch honoriert. Die Chancen wären sehr gut!
Die Bewertung durch Analysten spiegelt diese Sichtweise wider. Der Mittelwert aller Einschätzungen verortet den fairen Wert der Aktie deutlich oberhalb des aktuellen Kursniveaus und nennen Zielmarken jenseits von 2.190 Euro. Der aktuelle Handel ignoriert diese Einschätzungen jedoch vollständig und orientiert sich ausschließlich an der technischen Lage und der abrupten Verkaufsbewegung.
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