Jenoptik Aktie: Gewinnmitnahmen nach Rally
Jenoptik meldet rückläufige Umsätze und Gewinne für 2025, prognostiziert aber eine Rückkehr zum Wachstum im laufenden Jahr. Die Aktie stabilisierte sich nach anfänglichen Verlusten.
Jenoptik meldet rückläufige Umsätze und Gewinne für 2025, prognostiziert aber eine Rückkehr zum Wachstum im laufenden Jahr. Die Aktie stabilisierte sich nach anfänglichen Verlusten.
Sensei Biotherapeutics steht vor einer radikalen Kurskorrektur. Nach dem klinischen Aus für den wichtigsten Entwicklungskandidaten Solnerstotug prüft das Management nun alle Optionen für die Zukunft des Unternehmens. Ziel ist es, den verbliebenen Wert der Technologieplattform zu sichern, bevor die finanziellen Mittel zur Neige gehen. Entwicklungsstopp für den Hoffnungsträger Solnerstotug. Umfassende Prüfung von Verkauf, Fusion oder Liquidation. Barreserven reichen voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2026. Alle Optionen auf dem Tisch
Die Einstellung des Solnerstotug-Programms markiert eine Zäsur. Das Unternehmen evaluiert derzeit verschiedene Szenarien, um auf die veränderten Bedingungen zu reagieren. Zur Debatte stehen neben dem Verkauf einzelner Patente oder Lizenzvereinbarungen auch tiefgreifende strukturelle Maßnahmen wie eine Fusion oder der vollständige Verkauf der Gesellschaft.
Die GoPro-Aktie verzeichnet zum Ende der Handelswoche einen leichten Aufwärtstrend und stabilisiert sich nahe der Marke von 0,90 US-Dollar. Da das Unternehmen zuletzt keine eigenen Ad-hoc-Meldungen veröffentlichte, richtet sich die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer verstärkt auf den im März anstehenden Geschäftsbericht. Kann der Actionkamera-Pionier in einem zunehmend kompetitiven Umfeld bestehen?
Am Freitag kletterte das Papier um rund 4 Prozent auf etwa 0,90 US-Dollar. Trotz dieses kurzfristigen Zuwachses notiert der Titel weiterhin deutlich unter der psychologisch wichtigen Schwelle von einem US-Dollar. Die Marktkapitalisierung beläuft sich derzeit auf circa 140 Millionen US-Dollar. Im Fokus steht für Anleger vor allem die langfristige finanzielle Stabilität sowie die Frage, wie das Unternehmen seinen Marktanteil gegen die wachsende Konkurrenz verteidigen will.
Align Technology hat mit den jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen. Ein kräftiges Plus beim Gewinn und Rekordabsatzzahlen lösten eine mehrtägige Kursrally aus, während Investoren die Bewertung des Unternehmens neu einordnen. Doch kann der Medizintechnik-Spezialist dieses Wachstumstempo auch im kommenden Geschäftsjahr halten?
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
Umsatz Q4 2025: 1,05 Mrd. USD (Erwartet: 1,03 Mrd. USD)Gewinn je Aktie (EPS): 3,29 USD (Erwartet: 2,97 USD)Absatzvolumen: 677. 000 Case-Shipments (+7,7 % zum Vorjahr)Ausblick 2026: Umsatzwachstum von 3 % bis 4 % angestrebtRekordwerte beim Absatz
Hinter dem starken Finanzergebnis steht eine robuste operative Entwicklung. Mit 677. 000 ausgelieferten Alignern im vierten Quartal erreichte das Unternehmen einen neuen Bestwert.
Die Kryptowährung steht massiv unter Druck. Nach den schwächer als erwarteten Inflationsdaten aus den USA vom gestrigen Donnerstag, die eigentlich für Entspannung hätten sorgen können, bleibt Bitcoin in der Defensive. Während die Wall Street aufatmet und der Russell 2000 um fast 2 Prozent zulegt, kämpft die digitale Leitwährung weiter mit starkem Gegenwind. Investmentbank sieht weiteren Rückgang
Geoffrey Kendrick, Leiter der Abteilung für Digital Assets Research bei Standard Chartered, zeichnet ein düsteres Bild für die kurzfristige Entwicklung. In einem aktuellen Report prognostiziert der Analyst einen weiteren Kursrückgang. Die genauen Kursziele nennt Kendrick zwar nicht im Detail, doch seine Einschätzung deutet darauf hin, dass Bitcoin noch nicht den Boden gefunden hat.
Moderna meldet bessere Quartalsergebnisse als erwartet und kündigt erstmals seit Jahren wieder Umsatzwachstum an. Kostensenkungen zeigen Wirkung und neue Impfstoffe treiben die Expansion voran.
Anleger in Rohstoffen kämpfen oft gegen ein unsichtbares Problem: negative Rollrenditen bei Terminkontrakten. Der iShares Bloomberg Roll Select Commodity Swap ETF setzt genau hier an und verwaltet inzwischen ein Vermögen von über 1,6 Milliarden Euro. Doch wie schlägt sich das Konzept der roll-optimierten Rohstoff-Anlage im aktuellen Marktumfeld?
Strategie gegen Rollverluste
Der ETF bildet den Bloomberg Enhanced Roll Yield Total Return Index synthetisch ab. Das Kernziel ist die Reduzierung von Rollverlusten, die entstehen, wenn auslaufende Terminkontrakte durch teurere, länger laufende Kontrakte ersetzt werden müssen (Contango). In einem monatlichen Auswahlprozess steuert der Index gezielt jene Futures-Kontrakte an, die die stärkste Backwardation oder das geringste Contango aufweisen. Dabei werden Kontrakte mit einer Restlaufzeit von bis zu neun Monaten berücksichtigt.
Apex Critical Metals setzt zwei Bohranlagen am Rift-Projekt in Nebraska ein, um historische Seltene-Erden-Funde zu bestätigen und auszuweiten. Erste Ergebnisse werden für 2026 erwartet.
Netflix steht vor einer unerwarteten Hürde beim 82,7 Milliarden Dollar schweren Übernahmeversuch von Warner Bros. Discovery. Der Aktivist Ancora Holdings hat sich mit einem 200-Millionen-Dollar-Paket eingekauft und stellt sich gegen die Transaktion. Stattdessen unterstützt die Investmentfirma das konkurrierende Angebot von Paramount Skydance. Ancora fordert Neuverhandlung
Ancora Holdings, das über ein verwaltetes Vermögen von 11 Milliarden Dollar verfügt, kündigte am 11. Februar 2026 an, gegen den Netflix-Deal zu stimmen. Der Vorwurf: Das Board von Warner Bros. habe nicht ausreichend mit Paramount über dessen Komplett-Angebot verhandelt, das auch Kabelsparten wie CNN und TNT einschließt. Die Aktivistengruppe will auf der Aktionärsversammlung im April mit Nein stimmen – es sei denn, das Board ändert seine Position.
Coinbase liefert im vierten Quartal einen hohen Verlust und verfehlt die Erwartungen – trotzdem schießt die Aktie heute um mehr als 18% nach oben. Rückenwind kam vor allem von Analysten, die trotz gesenkter Kursziele an positiven Einstufungen festhalten. Wie passt das zusammen?
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Q4-Verlust: 667 Mio. US-Dollar
- Umsatz Q4: 1,78 Mrd. US-Dollar (−5% ggü. Vorquartal, ca. −22% zum Vorjahr)
- Bereinigtes EBITDA Q4: 566 Mio. US-Dollar
- Cash-Position zum Jahresende: 11,3 Mrd. US-Dollar
- Aktienrückkäufe: 1,7 Mrd. US-Dollar bis Anfang Februar, plus 2 Mrd. US-Dollar neue Ermächtigung
Q4: Hoher Verlust, schwächere Aktivität
Unterm Strich meldete Coinbase für das vierte Quartal 2025 einen Nettoverlust von 667 Mio. US-Dollar – nach einem Gewinn im Vorjahresquartal.
Bei dem Software-Riesen herrscht Alarmstimmung. Nach einem massiven Kursverlust seit Jahresbeginn sorgt nun CEO Marc Benioff mit kontroversen Äußerungen für eine interne Vertrauenskrise. Gefährdet der Ärger im Management die entscheidende KI-Strategie?
Interne Revolte
Die Unruhe im Konzern hat in den letzten 48 Stunden einen neuen Höhepunkt erreicht. Auslöser waren Kommentare von CEO Marc Benioff während des internen "Company Kickoff" in Las Vegas. Berichten zufolge scherzte der Firmenchef über die US-Einwanderungsbehörde ICE und deutete an, deren Agenten würden anwesende internationale Mitarbeiter überwachen. Diese Aussagen lösten intern heftige Kritik aus. Während hochrangige Führungskräfte auf Distanz zum CEO gehen, zirkuliert in der Belegschaft bereits ein Brief, der den Stopp von Geschäftsbeziehungen mit der Behörde fordert.
Eutelsats Halbjahreszahlen zeigen starkes Wachstum im erdnahen Orbit, während das klassische Videogeschäft schrumpft. Die Bilanz hat sich deutlich verbessert.
Hedgefonds haben ihre Wetten gegen Hims & Hers im Januar massiv hochgefahren – kurz bevor die Telemedizin-Plattform in einen Konflikt mit Novo Nordisk und US-Behörden geriet. Die Aktie steht seitdem erheblich unter Druck. Leerverkäufer agierten vorausschauend
Im Januar erreichten die Short-Positionen gegen Hims & Hers den höchsten Stand seit mindestens einem Jahr. Ein beträchtlicher Teil der verfügbaren Aktien wurde an Investoren verliehen, die auf fallende Kurse setzten. Diese Aktivität erfolgte unmittelbar vor den regulatorischen und rechtlichen Problemen, die das Unternehmen treffen sollten. Die Timing der Hedgefonds erwies sich als präzise. Kurz darauf kündigte die US-Arzneimittelbehörde FDA an, gegen „illegale Nachahmer-Medikamente" vorzugehen. Hims & Hers zog daraufhin seine erst kürzlich eingeführte Semaglutid-Pille vom Markt.
Nach einem beeindruckenden Höhenflug folgt die Ernüchterung. Die RWE-Aktie markierte erst vor wenigen Tagen ein neues Zehnjahreshoch, doch am Freitag drückten kritische Analystenkommentare auf die Stimmung. Ist das Potenzial des Energieversorgers nach der starken Rallye der letzten Monate vorerst ausgeschöpft?
Korrektur trotz höherem Kursziel
Verantwortlich für den Rücksetzer ist eine Neubewertung durch das US-Analysehaus Bernstein Research. Die Experten stuften den DAX-Titel von „Outperform“ auf „Market-Perform“ ab. Die Begründung liefert der Chart selbst: Das Wachstumspotenzial sei nach der jüngsten Kursrallye mittlerweile eingepreist, weshalb sich Chancen und Risiken nun die Waage halten würden. Interessanterweise ist die Herabstufung nicht rein pessimistisch zu werten.
Micron Technology widerlegt die Zweifler eindrucksvoll. Der Speicherchip-Spezialist meldet nicht nur einen vorzeitigen Produktionsstart der neuen HBM4-Generation, sondern verkündet auch einen kompletten Ausverkauf der Kapazitäten für 2026. Damit sendet das Unternehmen ein starkes Signal an den Markt, das die jüngsten Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit im KI-Sektor zerstreut. Produktionsstart vor Zeitplan
Finanzvorstand Mark Murphy sorgte am Mittwoch auf der Wolfe Research Konferenz für eine positive Überraschung. Er bestätigte, dass die Massenproduktion der neuen HBM4-Speicherchips (High Bandwidth Memory) bereits angelaufen ist – ein ganzes Quartal früher als ursprünglich geplant. Erste Auslieferungen an Kunden haben bereits begonnen. Dieser operative Erfolg dient auch als direkte Antwort auf Marktgerüchte.
Die Deutsche Telekom führt als weltweit erster Betreiber Multi-Orbit-IoT-Roaming ein und plant für 2026 keine Verkäufe von T-Mobile US-Aktien. Analysten bestätigen ihre positiven Bewertungen.
Der Halbleiterkonzern hat erfolgreich eine Milliarden-Anleihe platziert, um Übernahmen zu finanzieren und Investitionen im KI-Segment voranzutreiben. Das starke Investoreninteresse unterstreicht die Strategie.
Siemens AG macht ernst mit der Abnabelung ihrer Medizintechnik-Tochter. Während der Zeitplan für die geplante Entkonsolidierung konkreter wird, liefert Siemens Healthineers selbst solide Rahmenbedingungen. Trotz gemischter Signale zum Jahresstart bestätigt das Management die Prognose – ein wichtiges Signal für Anleger in einer Übergangsphase. Der Fahrplan zur Unabhängigkeit
Auf der Hauptversammlung der Muttergesellschaft gestern konkretisierte CEO Roland Busch die Pläne für die Zukunft der Healthineers. Ziel ist eine Direktabspaltung von 30 Prozent der Anteile an die Siemens-Aktionäre. Dieser strategische Schritt soll die Beteiligung unter die Kontrollmehrheit drücken und der Medizintechniksparte mehr unternehmerischen Spielraum verschaffen. Der Prozess ist komplex: Ein Abschluss wird möglicherweise erst im Jahr 2027 erwartet.
Trotz schwieriger Baukonjunktur und laufender Restrukturierung investiert der Konzern Millionen in zwei bayerische Standorte, um das operative Kerngeschäft zu stärken.
Die Fusion von Piedmont Lithium und Sayona Mining zu Elevra Lithium im vergangenen August markiert den Beginn einer neuen strategischen Ausrichtung. Der Konzern strebt den Aufbau einer der größten Hartgestein-Lithium-Plattformen Nordamerikas an, um die steigende Nachfrage der Elektroauto-Industrie zu bedienen. Wie geht es nun mit den zentralen Wachstumsprojekten weiter?
Abschluss der Fusion im August 2025Warten auf Genehmigungen für Carolina Lithium (USA)Finanzstreit um das Ewoyaa-Projekt (Ghana) seit letztem SeptemberHürden in North Carolina
Das Projekt Carolina Lithium in den USA bleibt ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie. Obwohl die staatliche Bergbaugenehmigung bereits seit April 2024 vorliegt, verzögert sich die operative Umsetzung. Aktuell wartet das Unternehmen auf die notwendige Umwidmung des Geländes durch die Behörden in Gaston County.
B. Riley Securities bekräftigte am Freitag die Kaufempfehlung für Almonty Industries – und hob das Kursziel drastisch von 10 auf 17 US-Dollar an. Ein klares Signal des Analysten, dass sich beim Wolfram-Produzenten fundamentale Perspektiven verbessert haben. Auch DA Davidson zeigte sich Anfang Februar optimistisch und schraubte sein Kursziel sogar auf 18 US-Dollar hoch. Die Investment-Community scheint sich einig: Der Titel hat Aufwärtspotenzial. Wichtigste Fakten:
B. Riley Securities hebt Kursziel um 70 Prozent auf 17 US-DollarDA Davidson setzt Zielmarke bei 18 US-DollarBeide Analysten bestätigen KaufempfehlungSangdong-Mine erreicht operativen MeilensteinSangdong als strategischer Trumpf
Almonty entwickelt die Sangdong-Wolfram-Mine in Südkorea. Das Projekt soll westliche Märkte mit dem kritischen Rohstoff versorgen und dabei helfen, die Abhängigkeit von China zu verringern.
Die Lynas Rare Earths Aktie sendet widersprüchliche Signale: Während der Preis für Neodym-Praseodym (NdPr) auf den höchsten Stand seit drei Jahren klettert, zeigt sich die Aktie volatil. Am 13. Februar 2026 schloss der Titel bei 15,76 A$, nachdem er tags zuvor bei 15,14 A$ notiert hatte. Die Diskrepanz zwischen Rohstoffstärke und Kursentwicklung wirft Fragen auf. Zentrale Entwicklungen:
- NdPr-Oxidpreis erreicht ~850. 000 CNY/Tonne – höchster Wert seit Juli 2022
- Quartalsumsatz klettert um 43% auf 201,9 Mio. A$
- NdPr-Produktion bricht um 30% ein auf 1. 404 Tonnen
- CEO Amanda Lacaze kündigt Rücktritt nach zwölf Jahren an
Rohstoffpreise auf Dreijahreshoch
Der NdPr-Oxidpreis hat am 10. Februar 2026 die Marke von 850. 000 CNY pro Tonne erreicht.
Blockchain-Indikatoren zeigen noch keine typischen Tiefststandswerte, während ein Großinvestor massiv BTC an eine Börse transferiert. Die institutionelle Akzeptanz bleibt jedoch ein langfristiger Stabilitätsfaktor.
FutureFuel steht vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 und dem Hochlauf neuer Produktionskapazitäten. Die Strategie fokussiert auf Spezialchemie-Wachstum, mögliche Biodiesel-Wiederaufnahme und aktionärsfreundliche Kapitalpolitik.
Der österreichische Stahlkonzern meldet im ersten Dreivierteljahr deutlich gestiegene operative Erträge und einen stark positiven Cashflow, während die Nettoverschuldung um mehr als ein Viertel sinkt.