Die Kryptowährung steht massiv unter Druck. Nach den schwächer als erwarteten Inflationsdaten aus den USA vom gestrigen Donnerstag, die eigentlich für Entspannung hätten sorgen können, bleibt Bitcoin in der Defensive. Während die Wall Street aufatmet und der Russell 2000 um fast 2 Prozent zulegt, kämpft die digitale Leitwährung weiter mit starkem Gegenwind.

Investmentbank sieht weiteren Rückgang

Geoffrey Kendrick, Leiter der Abteilung für Digital Assets Research bei Standard Chartered, zeichnet ein düsteres Bild für die kurzfristige Entwicklung. In einem aktuellen Report prognostiziert der Analyst einen weiteren Kursrückgang. Die genauen Kursziele nennt Kendrick zwar nicht im Detail, doch seine Einschätzung deutet darauf hin, dass Bitcoin noch nicht den Boden gefunden hat. Die Begründung: Das makroökonomische Umfeld bleibt trotz der Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen durch die Federal Reserve angespannt.

Besonders bemerkenswert ist der Kontrast zwischen der allgemeinen Markterholung und Bitcoins Schwäche. Während die großen US-Indizes am heutigen Freitag um rund 0,5 Prozent zulegen, profitiert die Kryptowährung nicht von der verbesserten Stimmung. Das zeigt, wie stark Bitcoin derzeit von eigenen Faktoren belastet wird – unabhängig vom traditionellen Finanzmarkt.

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Trader sehen Chancen im Auf und Ab

Doch nicht alle blicken pessimistisch auf die aktuelle Lage. Für erfahrene Trader bietet die hohe Volatilität durchaus Möglichkeiten. Wer historische Kursdaten im Blick behält und systematisch vorgeht, konnte das Auf und Ab seit 2015 erfolgreich nutzen. Die Devise: Emotionen außen vor lassen und auf Basis von Charts und Daten handeln. Für kurzfristig orientierte Marktteilnehmer könnte die aktuelle Phase damit durchaus attraktiv sein – wenn auch mit erheblichen Risiken verbunden.

Die Konsolidierungsphase, in der sich die Märkte insgesamt befinden, dürfte noch eine Weile anhalten. Bitcoin steht dabei exemplarisch für die Unsicherheit vieler Investoren, die zwischen Zinshoffnungen und makroökonomischen Sorgen hin- und hergerissen sind.

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