Der Bitcoin-Kurs hält sich derzeit um die 69.000 US-Dollar – doch unter der Oberfläche mehren sich die Warnsignale. Blockchain-Daten zeigen: Von einem nachhaltigen Tief ist die größte Kryptowährung noch weit entfernt. Gleichzeitig hat ein Großinvestor knapp 10.000 BTC an die Börse Binance transferiert – ein Muster, das in der Vergangenheit oft kurzfristige Kursrückgänge nach sich zog.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Eine Analyse von CryptoQuant zeigt: Mehrere On-Chain-Indikatoren haben jene Niveaus noch nicht erreicht, die historisch Markttiefs markierten. Am 5. Februar realisierten Bitcoin-Halter zwar erhebliche Verluste, doch der Anteil der Coins im Gewinn liegt aktuell bei 55 Prozent. In früheren Zyklen sanken diese Werte auf 45 bis 50 Prozent, bevor sich nachhaltige Erholungen einsetzten.

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Besonders aufschlussreich: Langfristige Halter verkaufen derzeit zu ihren Einstandspreisen – nicht mit Verlust, wie es typischerweise an Tiefpunkten der Fall ist. Zudem notiert Bitcoin rund 18 Prozent über dem "Realized Price" von 55.000 US-Dollar, der den durchschnittlichen Einstandspreis aller Bitcoins abbildet. In vergangenen Zyklen fiel der Kurs deutlich unter diese Marke, bevor eine stabile Bodenbildung begann.

Parallel dazu meldete der Tracking-Dienst Lookonchain einen massiven Transfer: Ein einzelner Wal hat innerhalb von 48 Stunden zwischen 8.200 und 10.000 BTC an Binance geschickt. Allein die jüngste Transaktion umfasste 2.035 BTC. Analysten verweisen darauf, dass ähnliche Einzahlungen von diesem Wallet in der Vergangenheit häufig kurzfristige Kursrücksetzer auslösten.

Netzwerkaktivität schwächelt

Die vorsichtige Stimmung spiegelt sich auch in den Netzwerkdaten wider. Die täglichen Transaktionen sind zuletzt zurückgegangen, ebenso die Zahl der aktiven Adressen – ein Indikator für die Beteiligung von Kleinanlegern. Diese Abkühlung deutet darauf hin, dass ein klarer Nachfragekatalysator fehlt. Sentiment-Indikatoren verharren im Bereich "extremer Angst", was die schwache kurzfristige Überzeugung unterstreicht.

Institutionelle Unterstützung als Gegengewicht

Trotz der skeptischen On-Chain-Signale bleibt ein langfristiger Faktor intakt: die zunehmende institutionelle Akzeptanz. Die jüngste Entscheidung von MSCI, Unternehmen mit Krypto-Engagements in globalen Indizes zu belassen, entfernt eine wichtige Hürde für börsennotierte Firmen. Zusammen mit wachsender regulatorischer Klarheit könnte dies die Marktstruktur mittelfristig stabilisieren – auch wenn die Blockchain-Daten kurzfristig Geduld nahelegen.

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