Salesforce Aktie: Verborgene Tücken?
Bei dem Software-Riesen herrscht Alarmstimmung. Nach einem massiven Kursverlust seit Jahresbeginn sorgt nun CEO Marc Benioff mit kontroversen Äußerungen für eine interne Vertrauenskrise. Gefährdet der Ärger im Management die entscheidende KI-Strategie?
Interne Revolte
Die Unruhe im Konzern hat in den letzten 48 Stunden einen neuen Höhepunkt erreicht. Auslöser waren Kommentare von CEO Marc Benioff während des internen "Company Kickoff" in Las Vegas. Berichten zufolge scherzte der Firmenchef über die US-Einwanderungsbehörde ICE und deutete an, deren Agenten würden anwesende internationale Mitarbeiter überwachen.
Diese Aussagen lösten intern heftige Kritik aus. Während hochrangige Führungskräfte auf Distanz zum CEO gehen, zirkuliert in der Belegschaft bereits ein Brief, der den Stopp von Geschäftsbeziehungen mit der Behörde fordert. Diese kulturellen Spannungen lenken Ressourcen und Aufmerksamkeit ab, die das Unternehmen eigentlich dringend für das operative Geschäft bräuchte.
Dramatischer Kursverfall
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Die internen Reibereien treffen auf eine ohnehin fragile Situation. Die Salesforce-Aktie steht massiv unter Druck und verlor allein im Jahr 2026 rund 27 Prozent an Wert. Auf Jahressicht summiert sich das Minus sogar auf knapp 45 Prozent. Gestern schloss das Papier bei nur noch 185,43 Dollar.
Um die Kosten in den Griff zu bekommen, reagierte das Management Anfang Februar mit einer neuen Entlassungswelle, die knapp 1.000 Mitarbeiter in Bereichen wie Marketing und Produktmanagement betraf. Hoffnungsträger bleibt die KI-Plattform "Agentforce". Seit dem Start wurden hier 18.500 Deals abgeschlossen, davon 9.500 als bezahlte Transaktionen.
Zahlen am 25. Februar
Die finanzielle Realität wird sich am 25. Februar zeigen, wenn Salesforce die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert. Das Management stellt einen Umsatz zwischen 11,13 und 11,23 Milliarden Dollar in Aussicht. Trotz der aktuellen Turbulenzen und der schlechten Marktstimmung halten Analysten von Oppenheimer und Stifel an ihren Kaufempfehlungen fest, da sie die KI-Integration weiterhin als stabilisierenden Faktor für die Zukunft bewerten.
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