Micron Technology widerlegt die Zweifler eindrucksvoll. Der Speicherchip-Spezialist meldet nicht nur einen vorzeitigen Produktionsstart der neuen HBM4-Generation, sondern verkündet auch einen kompletten Ausverkauf der Kapazitäten für 2026. Damit sendet das Unternehmen ein starkes Signal an den Markt, das die jüngsten Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit im KI-Sektor zerstreut.

Produktionsstart vor Zeitplan

Finanzvorstand Mark Murphy sorgte am Mittwoch auf der Wolfe Research Konferenz für eine positive Überraschung. Er bestätigte, dass die Massenproduktion der neuen HBM4-Speicherchips (High Bandwidth Memory) bereits angelaufen ist – ein ganzes Quartal früher als ursprünglich geplant. Erste Auslieferungen an Kunden haben bereits begonnen.

Dieser operative Erfolg dient auch als direkte Antwort auf Marktgerüchte. Murphy nutzte die Gelegenheit, um Berichte über angeblich technische Rückstände im Bereich High-Performance-Computing als unzutreffend zurückzuweisen. Die beschleunigte Roadmap unterstreicht, dass Micron die komplexen Fertigungsprozesse für die nächste Speichergeneration im Griff hat.

  • HBM4-Start: Ein Quartal früher als prognostiziert
  • Status: Volumenproduktion und Auslieferung laufen
  • Auftragslage: Jahresproduktion 2026 komplett vergeben

Strukturelle Unterversorgung treibt Geschäft

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Der entscheidende Treibstoff für den Aktienkurs ist jedoch die Situation bei der Nachfrage. Die gesamte HBM-Produktionskapazität für das Kalenderjahr 2026 ist bereits vollständig vergeben. Hintergrund ist der ungebrochene Hunger nach Rechenleistung für Künstliche Intelligenz, für die diese speziellen Speicherchips unverzichtbar sind.

Laut Murphy übersteigt die Nachfrage das Angebot derzeit bei Weitem, und er prognostiziert, dass diese Knappheit auch über das Jahr 2026 hinaus anhalten wird. Für Micron bedeutet dieses Ungleichgewicht eine exzellente Verhandlungsposition und Preissetzungsmacht. Das Unternehmen sieht sich nun in seiner historisch besten Wettbewerbsposition, da Qualität und Zuverlässigkeit der neuen Produkte die Kunden überzeugen.

Mit dem vorgezogenen Start der HBM4-Chips und den gesicherten Abnahmemengen für das kommende Jahr festigt Micron seinen Platz in der Lieferkette für KI-Beschleuniger. Der Fokus der Anleger verschiebt sich damit von Sorgen um Marktanteile hin zur operativen Marge, die durch die anhaltende Angebotsknappheit gestützt werden dürfte.

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