Coinbase Aktie: Rechtsstreit geht weiter
Coinbase bekommt juristisch wieder mehr Gegenwind. Ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware hat verhindert, dass ein Aktionärsverfahren frühzeitig beendet wird. Im Kern geht es um den Vorwurf, dass Insider beim Börsendebüt 2021 mit einem Informationsvorsprung Kasse gemacht haben. Gericht zweifelt an Unabhängigkeit
Am 30. Januar hat das Delaware Court of Chancery den Versuch eines sogenannten Special Litigation Committee (Sonderausschuss) zurückgewiesen, die Aktionärs-Klage zu stoppen. Diese „Derivative Suit“ richtet sich gegen Direktoren und Führungskräfte und behauptet Insiderhandel rund um das Direct Listing im April 2021. Knackpunkt der Entscheidung: Das Gericht sah Zweifel an der Unabhängigkeit eines Ausschussmitglieds, Gokul Rajaram.
