Novo Nordisk hat am Montag Ergebnisse seiner Phase-3-Studie zu CagriSema veröffentlicht – einer Kombination aus Semaglutid und Cagrilintid zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Die Daten zeigen Vorteile gegenüber der Einzeltherapie, doch Analysten bleiben verhalten. Am 4. Februar folgen die Quartalszahlen, und dort dürfte sich entscheiden, wie Investoren die Zukunft des dänischen Pharmakonzerns bewerten.

Was die Studie zeigt

Die REIMAGINE-2-Studie untersuchte die Wirksamkeit von CagriSema bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Nach 68 Wochen erreichten Teilnehmer unter der Kombitherapie eine HbA1c-Reduktion von 1,91 Prozentpunkten – verglichen mit 1,76 Prozentpunkten unter Semaglutid allein. Beim Gewichtsverlust lag CagriSema mit durchschnittlich 14,2 Prozent deutlich vor der Einzeltherapie mit 10,2 Prozent.

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Die Zahlen bestätigen die Überlegenheit der Kombination, bleiben aber im erwarteten Rahmen. Citi bezeichnete die Ergebnisse als "wie erwartet" und verwies darauf, dass die entscheidende Studie REIMAGINE 4 noch aussteht. Dort tritt CagriSema direkt gegen Eli Lillys Tirzepatid (Zepbound) an – Ergebnisse werden im zweiten Quartal 2026 erwartet.

Analysten zögern

Die Reaktionen der Investmentbanken fielen zurückhaltend aus:

  • Barclays hält an "Equal Weight" (Neutral) und einem Kursziel von 360 DKK fest
  • UBS bestätigt "Hold" mit Ziel 390 DKK
  • Citi bleibt bei "Neutral" und sieht den direkten Vergleich mit der Konkurrenz als wichtigeren Meilenstein

Hinzu kommt Druck auf den gesamten Adipositas-Markt. Jefferies senkte seine Prognose für das globale Marktvolumen von 150 Milliarden auf 80 Milliarden US-Dollar – ein deutliches Zeichen für verschärften Wettbewerb und Preisdruck.

Blick auf die Quartalszahlen

Am 4. Februar legt Novo Nordisk die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Die operative Entwicklung, Umsatzzahlen bei Wegovy und die Prognose für 2026 dürften bestimmen, ob sich die Aktie stabilisieren kann. Die bisherige Kursentwicklung spiegelt die Unsicherheit wider: Binnen zwölf Monaten verlor der Titel rund 38 Prozent an Wert.

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