Die Aktie von Deutschlands größtem Wohnimmobilienkonzern tritt auf der Stelle. Während der Kurs mit aktuell 24,14 Euro nur knapp zwei Prozent über dem 52-Wochen-Tief notiert, fehlen derzeit marktbewegende Unternehmensnachrichten. In dieser Phase der Ungewissheit richtet sich der Blick der Anleger zwangsläufig auf den Unternehmenskalender, der in den kommenden Wochen entscheidende Impulse liefern muss.

Die wichtigsten Kennzahlen

  • Aktueller Kurs: 24,14 €
  • 52-Wochen-Tief: 23,67 €
  • Abstand zum Tief: 1,99 %
  • Performance 12 Monate: -17,64 %

Der Fahrplan für die Wende

Nach einer operativ ruhigen Phase rücken nun feste Termine in den Fokus, die das Potenzial haben, die aktuelle Lethargie zu durchbrechen. Der wichtigste Meilenstein ist der 19. März 2026. An diesem Datum veröffentlicht Vonovia den Geschäftsbericht für 2025.

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Marktteilnehmer erhoffen sich hierbei Klarheit darüber, ob der im Herbst 2025 in Aussicht gestellte Wachstumskurs eingehalten werden konnte. Gleichzeitig wird mit dem Geschäftsbericht traditionell der Dividendenvorschlag kommuniziert – eine für Immobilien-Investoren zentrale Kennzahl.

Die Agenda im Überblick

  • 24./25. Februar 2026: Investorenkonferenzen (Deutsche Bank / ING Real Estate)
  • 19. März 2026: Geschäftsbericht 2025
  • 07. Mai 2026: Quartalsmitteilung Q1 2026
  • 21. Mai 2026: Hauptversammlung

Erste Indikatoren im Februar

Noch vor den offiziellen Jahreszahlen könnten bereits Ende Februar erste Tendenzen erkennbar werden. Am 24. Februar steht ein "Fireside Chat" der Deutschen Bank mit dem Finanzvorstand (CFO) von Vonovia an, gefolgt von der ING Real Estates Conference am nächsten Tag. Solche Auftritte des Managements werden oft genutzt, um die Erwartungshaltung des Marktes feinzugestalten.

Der Sektor bleibt derweil stark von externen Faktoren abhängig. Die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) bestimmen weiterhin maßgeblich die Finanzierungskosten und damit die Bewertung der Immobilienportfolios. Die charttechnische Schwäche der letzten zwölf Monate spiegelt diese anhaltende Sensibilität wider.

Fazit

Für Anleger endet die aktuelle Nachrichtenflaute spätestens am 24. Februar mit dem Auftritt des CFOs. Bis zur Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 19. März dürfte der Kurs jedoch vor allem von der allgemeinen Zinsstimmung und spekulativen Positionierungen im Vorfeld der Zahlen geprägt bleiben.

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