Strategy Aktie: Holprige Pläne?
Strategy bleibt auf Bitcoin-Kurs – selbst kurz bevor der Kryptomarkt am Wochenende deutlich abkühlte. Das Unternehmen hat erneut nachgekauft und parallel die Dividende einer Vorzugsaktie angehoben. Doch wie robust ist diese Strategie, wenn Bitcoin in Richtung Einstand wackelt?
Neuer Kauf kurz vor dem Rücksetzer
Laut einer Unternehmensmeldung von gestern (veröffentlicht am 2. Februar) hat Strategy zwischen dem 26. Januar und dem 1. Februar rund 106,1 Mio. US-Dollar netto über den Verkauf von Class-A-Stammaktien im Rahmen eines „At-the-market“-Programms eingesammelt. Aus diesen Mitteln flossen 75,3 Mio. US-Dollar direkt in Bitcoin: 855 Stück zu einem Durchschnittspreis von 87.974 US-Dollar je Coin.
Damit steigen die gesamten Bitcoin-Bestände auf 713.502 BTC. Die kumulierten Anschaffungskosten liegen bei rund 54,26 Mrd. US-Dollar. Entscheidend für Anleger ist dabei weniger der einzelne Zukauf, sondern die Nähe zum Einstand: Die durchschnittlichen Anschaffungskosten werden mit 76.052 US-Dollar je Bitcoin beziffert – bei Kursen um 77.000 US-Dollar lag das große Krypto-Depot damit nur knapp im Plus.
Der Kursrutsch am Wochenende drückte die Bestände zeitweise ins Minus. Laut Bericht näherten sich die nicht realisierten Verluste an den Tagestiefs der Marke von 1 Mrd. US-Dollar, bevor sich Bitcoin wieder erholte.
Wichtige Eckdaten (aus der Meldung):
- Letzter Zukauf: 855 BTC für 75,3 Mio. US-Dollar (Ø 87.974 US-Dollar)
- Gesamtbestand: 713.502 BTC (Gesamtkosten ~54,26 Mrd. US-Dollar)
- Ø Einstand: 76.052 US-Dollar je BTC
- Kapitalzufluss aus ATM-Verkäufen: 106,1 Mio. US-Dollar netto
Dividende rauf – Finanzierung bleibt flexibel
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Parallel hat Strategy an der Kapitalseite nachjustiert: Die jährliche Dividendenrate der „Variable Rate Series A Perpetual Stretch Preferred Stock“ stieg am 31. Januar von 11,00% auf 11,25%. Zudem wurde am 2. Februar eine Bardividende von 0,9375 US-Dollar je Aktie für den Monat bis zum 28. Februar beschlossen – passend zur neuen Rate.
Nach Angaben aus dem Bericht wurden über Vorzugsaktien-Verkäufe zuletzt mehr als 27.000 BTC an Käufen finanziert. Auffällig: Im Zeitraum 26. Januar bis 1. Februar gab es demnach keine Verkäufe aus den verschiedenen Vorzugsaktien-Programmen. Das lässt Strategy weiterhin Spielraum, später erneut Kapital über diese Schiene aufzunehmen.
Aktie reagiert empfindlich
Der Markt quittierte die Gemengelage aus Bitcoin-Volatilität und Finanzierungsaktivität mit Druck auf die Aktie. Aus den bereitgestellten Kursdaten wird sichtbar, wie stark der Titel zuletzt abgerutscht ist: In den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie rund 27% im Minus und notiert nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief.
Kontext dazu liefert auch das Kauf-Tempo: Die 855 BTC sind im Vergleich zu den vorherigen Januar-Käufen eher klein. Am 20. Januar meldete Strategy den größten Zukauf des Jahres mit mehr als 22.000 BTC, davor folgten 13.627 BTC (12. Januar) und 1.283 BTC (5. Januar).
Heute dürfte damit vor allem eines im Fokus bleiben: Solange Bitcoin nur knapp über dem durchschnittlichen Einstand notiert, reagieren sowohl Bilanzwirkung als auch Anlegerstimmung besonders sensibel auf weitere schnelle Kursbewegungen.
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