Die Talfahrt der SAP-Aktie setzt sich fort, getrieben von wachsender Unsicherheit über die Positionierung des Software-Giganten im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Während skeptische Analystenstimmen vor technologischer Disruption warnen, sehen andere Experten und sogar das Management selbst die aktuellen Kurse als klare Kaufgelegenheit. Diese Diskrepanz zwischen Marktsentiment und fundamentaler Entwicklung verunsichert die Anleger zusehends.

  • Expertenstreit: AlphaValue warnt vor KI-Risiken, Piper Sandler sieht Kaufchance.
  • Vertrauensbeweis: Vorstände kaufen eigene Aktien im großen Stil nach.
  • Kursentwicklung: Titel notiert mit 166,72 Euro nahe dem 52-Wochen-Tief.

Analysten uneinig über KI-Auswirkungen

Auslöser für den anhaltenden Druck auf den Aktienkurs sind divergierende Einschätzungen führender Analysehäuser. Das Haus AlphaValue/Baader Europe senkte am Dienstag sein Kursziel für den DAX-Konzern und begründete dies explizit mit Risiken durch technologische Disruption. Die Experten befürchten, dass Künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell stärker bedrohen könnte als bisher angenommen. Diese Skepsis trifft auf einen Markt, der ohnehin sensibel auf Fragen zur Monetarisierung von KI-Anwendungen reagiert.

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Demgegenüber steht eine optimistische Neueinschätzung der US-Investmentbank Piper Sandler. Die Analysten nahmen die Bewertung von SAP am heutigen 03. Februar 2026 mit einem "Overweight"-Rating auf. Doch im aktuellen Marktumfeld, in dem europäische Software- und Datenwerte wie RELX oder Publicis generell unter Abgabedruck stehen, konnte diese positive Stimme den negativen Trend bislang nicht brechen.

Insider nutzen Kursrutsch

Während der Markt zweifelt, schaffen die Verantwortlichen Fakten. Fundamental untermauert SAP seine Position mit soliden Jahreszahlen für 2025: Der Cloud-Umsatz legte währungsbereinigt um 25 Prozent zu, das operative Ergebnis nach IFRS wurde mehr als verdoppelt. Zusätzlich soll ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 den Kurs stützen.

Besonders bemerkenswert sind die jüngsten Transaktionen der Führungsetage. Finanzvorstand Dominik Asam kaufte Ende Januar rund 6.000 Aktien, und Vorstandsmitglied Sebastian Steinhäuser investierte über 349.000 Euro in das eigene Unternehmen. Diese Käufe erfolgten zu Kursen oberhalb des aktuellen Niveaus, was die Zuversicht des Managements in die langfristige Strategie unterstreicht.

Fazit

Die Aktie hat seit Jahresanfang bereits über 17 Prozent an Wert eingebüßt und kämpft nun um eine Bodenbildung. Mit einem aktuellen Kurs von 166,72 Euro nähert sich der Titel gefährlich nahe dem 52-Wochen-Tief bei 164,62 Euro an. Anleger blicken nun gespannt auf die weitere Wirkung des Aktienrückkaufprogramms, das als stabilisierender Faktor gegen die vorherrschende KI-Skepsis wirken muss.

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