Allianz Aktie: Spannung vor Zahlen
Der Versicherungskonzern Allianz veröffentlicht Ende Februar seine Jahreszahlen 2025. Cybergefahren und KI dominieren das Risikobarometer, während ein BGH-Urteil zu Riester-Verträgen für Unruhe sorgt.
Der Versicherungskonzern Allianz veröffentlicht Ende Februar seine Jahreszahlen 2025. Cybergefahren und KI dominieren das Risikobarometer, während ein BGH-Urteil zu Riester-Verträgen für Unruhe sorgt.
Bionxt Solutions kommt seinem Ziel näher, eine neue Therapieform für Multiple Sklerose am Menschen zu testen. Das Biotech-Unternehmen hat in präklinischen Studien nachgewiesen, dass sein oral auflösbarer Film den Wirkstoff Cladribin deutlich effizienter ins Blut bringt als bisherige Darreichungsformen. Jetzt geht es Richtung klinische Studien. 40 Prozent höhere Bioverfügbarkeit
Die jüngsten Studienergebnisse vom Januar 2026 zeigen, dass die sublingual anzuwendende Filmtechnologie etwa 40 Prozent mehr Cladribin verfügbar macht als herkömmliche Verabreichungswege. In der abschließenden In-vivo-Dosierungsstudie bestätigte sich die verbesserte Aufnahme des Wirkstoffs über die Mundschleimhaut. Cladribin wird bereits zur Behandlung der Multiplen Sklerose eingesetzt, allerdings meist in Tablettenform. Das Problem: Viele Patienten haben Schwierigkeiten beim Schlucken, andere leiden unter Nebenwirkungen durch die Passage des Wirkstoffs durch den Magen-Darm-Trakt.
AMD übertrifft mit Rekordzahlen die Prognosen, doch der vorsichtige Ausblick für das erste Quartal 2026 belastet die Aktie im Nachbörslichen Handel.
BASF hat die vorläufigen Zahlen für 2025 vorgelegt – und liefert ein gespaltenes Bild. Während der Free Cash Flow die Erwartungen deutlich übertrifft, enttäuscht das operative Ergebnis. Der Ludwigshafener Chemiekonzern setzt seinen strategischen Umbau fort, doch die Restrukturierungskosten belasten. Die wichtigsten Fakten:
Free Cash Flow von 1,3 Mrd. Euro – mehr als doppelt so hoch wie im VorjahrEBITDA vor Sondereinflüssen bei 6,6 Mrd. Euro, unter der eigenen PrognoseNettoergebnis steigt auf 1,6 Mrd. EuroRestrukturierung schreitet schneller voran als geplantOperative Schwäche trifft auf Cash-Stärke
Der Umsatz sank auf 59,7 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahr noch 61,4 Milliarden Euro erwirtschaftet wurden. Höhere Absatzmengen konnten weder negative Währungseffekte noch leicht gesunkene Preise ausgleichen.
Der Agrar- und Energiekonzern BayWa muss sein Restrukturierungskonzept überarbeiten, da die geplante Veräußerung der Tochter BayWa r. e. weniger Erlöse bringen könnte. Dies gefährdet die Finanzierungsstrategie.
Die jahrelange Erfolgsgeschichte von Novo Nordisk erhält ernsthafte Risse. Nach einer langen Phase starken Wachstums musste der dänische Pharmariese am Dienstag seine Investoren auf harte Zeiten einstellen: Für das Jahr 2026 werden sinkende Umsätze und Gewinne erwartet. Der einstige Börsenstar kämpft plötzlich mit Preisdruck und Patentabläufen – und die Reaktion am Markt fällt mit einem Kursrutsch von über 16 Prozent auf Wochenbasis deutlich aus. Gründe für den pessimistischen Ausblick
Verantwortlich für die drastische Korrektur der Erwartungen sind gleich mehrere Faktoren, die das Unternehmen nun belasten. Das Management prognostiziert für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang zwischen 5 und 13 Prozent. Ein Hauptgrund hierfür ist der zunehmende Wettbewerb im lukrativen Markt für Adipositas- und Diabetesbehandlungen, der die Preise drückt.
Der Pharmakonzern Eli Lilly stellt Quartalszahlen vor und setzt mit einer 3,5-Milliarden-Dollar-Investition in eine neue US-Fabrik langfristig auf Wachstum, während die Aktie kurzfristig korrigiert.
Almonty Industries erreicht neue Höchststände nach einer drastischen Kurszielanhebung durch Analysten und dem erfolgreichen Produktionsstart im Schlüsselprojekt Sangdong in Südkorea.
Trotz gesicherter Finanzierung und guter Bohrergebnisse verliert die Vulcan-Aktie an Wert. Anleger fokussieren sich nun auf die Umsetzungsrisiken des Großprojekts im Oberrheingraben.
Der Rüstungskonzern Hensoldt erhält einen dreistelligen Millionenauftrag für Radarsysteme im Rahmen der European Sky Shield Initiative. Trotz gefüllter Auftragsbücher korrigiert die Aktie nach einer starken Rally.
Ethereum-Mitgründer Buterin stellt die Rollup-zentrierte Roadmap in Frage und fordert eine Neubewertung, da Layer-2-Netzwerke bei der Dezentralisierung hinterherhinken.
Der Supreme Court prüft einen zentralen Roundup-Fall, der die Klagewelle beenden könnte. Gleichzeitig strebt Bayer eine höhere Marge in der Pharmasparte an.
Die Deutsche Telekom startet heute in München eine der größten KI-Fabriken Europas. Gemeinsam mit NVIDIA und SAP will der Bonner Konzern europäische Unternehmen im Rennen um künstliche Intelligenz nach vorne bringen – und sich selbst als Cloud-Anbieter neu positionieren. Die wichtigsten Fakten:
Investition: 1 Milliarde Euro in die Industrial AI CloudTechnik: Bis zu 10. 000 NVIDIA Blackwell GPUsBauzeit: Nur sechs Monate vom Rechenzentrum zur KI-FabrikPartner-Ökosystem: SAP, Siemens, EY und weitereZielgruppe: Großkonzerne, Mittelstand, Start-upsWas die KI-Fabrik leisten soll
Die neue Industrial AI Cloud am Münchener Tucherpark entstand in einem ehemaligen Rechenzentrum der Hypovereinsbank. Über 1. 000 NVIDIA DGX B200 Systeme und 75 Kilometer Glasfaserkabel bilden das Rückgrat der Infrastruktur. Auf 3.
Nach einem massiven Einbruch verzeichnet Gold den größten Tagesanstieg seit der Finanzkrise. Analysten halten die langfristigen Fundamentaldaten für intakt und sehen weiteres Potenzial.
Die Solana-Blockchain gewinnt mit der ING Deutschland einen wichtigen institutionellen Partner, während der Tokenpreis gleichzeitig ein neues 52-Wochen-Tief erreicht.
Siemens Energy investiert eine Milliarde US-Dollar in US-Fertigungen für Transformatoren und Netzausrüstung, um die wachsende Nachfrage von KI-Rechenzentren zu bedienen. Analysten heben ihre Kursziele an.
Trotz einer angehobenen Gewinnprognose verliert die Metaplanet-Aktie stark. Der Grund ist die hohe Korrelation zum gesunkenen Bitcoin-Kurs, der die Unternehmensstrategie belastet.
Die Newmont-Aktie erholt sich nach Kurskorrektur, angetrieben von steigenden Goldpreisen und einer Kurszielerhöhung durch RBC Capital. Der Fokus liegt nun auf dem anstehenden Quartalsbericht.
Das US-Programm 'Project Vault' könnte dem heimischen Rohstoffproduzenten Energy Fuels Auftrieb geben, der sich auf Uran und Seltene Erden konzentriert. Das nächste Quartalsergebnis wird Ende Februar erwartet.
Nach zuletzt enttäuschenden Nachrichten aus den USA meldet sich das Biotech-Unternehmen Valneva mit einem operativen Fortschritt zurück. Gemeinsam mit dem Partner Instituto Butantan hat der Impfstoffentwickler ein Pilotprogramm gegen Chikungunya in Brasilien gestartet. Doch reicht dieser Schritt aus, um die zuletzt angeschlagene Aktie zu stabilisieren?
Meilenstein: Start des ersten öffentlichen Impfprogramms in einem endemischen LandVolumen: Spende von bis zu 500. 000 Dosen des Vakzins IXCHIQKursreaktion: Aktie notiert bei 3,90 Euro, RSI deutet auf überverkaufte Situation hinStrategischer Schritt in Südamerika
Das am Dienstag bekanntgegebene Programm markiert den ersten Einsatz des Einzeldosis-Impfstoffs IXCHIQ unter realen Bedingungen im Rahmen einer öffentlichen Gesundheitsinitiative. Die Kampagne konzentriert sich auf zehn Gemeinden in vier Bundesstaaten, darunter São Paulo und Minas Gerais.
Die Volkswagen-Aktie verharrt in ruhigem Fahrwasser, während Anleger auf die kommenden Finanzdaten und die Fortschritte der Elektro-Transformation warten. Der technische Indikator RSI deutet auf eine überverkaufte Situation hin.
Canopy Growth steht vor einem entscheidenden Termin: Am 6. Februar legt der kanadische Cannabis-Konzern die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Parallel läuft die geplante Übernahme von MTL Cannabis in die heiße Phase – die Aktionäre stimmen am 17. Februar ab. Quartalszahlen am 6. Februar
Das Unternehmen veröffentlicht die Ergebnisse für das am 31. Dezember 2025 abgelaufene Quartal vor Börseneröffnung. Im Anschluss erläutern CEO Luc Mongeau und CFO Tom Stewart die Zahlen in einer Telefonkonferenz um 10 Uhr Eastern Time. Die Erwartungen sind hoch: Im zweiten Quartal hatte Canopy Growth deutliche Fortschritte im kanadischen Kerngeschäft erzielt. Die Erlöse im Erwachsenen-Freizeitgeschäft stiegen um 30 Prozent, im medizinischen Bereich um 17 Prozent.
The Trade Desk steht unter Druck. Die Aktie des Werbetech-Unternehmens markierte am Dienstag ein neues 52-Wochen-Tief, nachdem ein Analyst sein Kursziel gesenkt hatte. Die Begründung: Wachsende Konkurrenz durch KI-gestützte Werbeplattformen größerer Player macht dem Unternehmen zu schaffen. Analyst sieht strukturelle Herausforderungen
KeyBanc-Analyst Justin Patterson reduzierte sein Kursziel für The Trade Desk am 3. Februar 2026. Seine Einschätzung: Die zunehmende Nutzung künstlicher Intelligenz durch größere Wettbewerber stellt Adtech-Unternehmen wie The Trade Desk vor strukturelle Probleme. Patterson ist nicht der einzige Skeptiker – bereits nach dem jüngsten Führungswechsel hatten Rosenblatt und Truist Securities ihre Kursziele ebenfalls nach unten korrigiert. Zweiter CFO-Wechsel in einem Jahr
Ende Januar ernannte The Trade Desk Tahnil Davis zum Interims-Finanzchef.
Standard Lithium steht vor dem Übergang von Pilotprojekten zur kommerziellen Lithiumgewinnung. Entscheidend sind die Skalierung der DLE-Technologie, die Projektfinanzierung und der Abschluss von Abnahmeverträgen.
Arafura Rare Earths hat seine Finanzkraft durch eine erfolgreiche Kapitalerhöhung deutlich gestärkt und bereitet die finale Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt vor.