Metaplanet hat seine Strategie radikal auf Bitcoin ausgerichtet, doch der aktuelle Markttrend arbeitet gegen das japanische Unternehmen. Trotz positiver operativer Signale wenden sich Investoren ab, was den Aktienkurs massiv unter Druck setzt. Ist die Wette auf die Kryptowährung in diesem volatilen Umfeld zu riskant?

Gute Zahlen, schlechter Kurs

Ende Januar lieferte das Unternehmen eigentlich positive Nachrichten. Am 26. Januar hob das Management die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an, getrieben durch stärker als erwartete Einnahmen aus dem Bitcoin-Geschäft im vierten Quartal. Kurz darauf, am 29. Januar, kündigte Metaplanet eine Kapitalerhöhung mit einem Volumen von rund 12,24 Milliarden Yen an.

Die Börse reagierte jedoch enttäuscht auf den Mix aus Kapitalbedarf und Marktumfeld. An der Börse in Tokio verlor das Papier in den letzten sieben Tagen rund 18 Prozent und notiert nun bei etwa 399 Yen. Auch die US-Notierung (MTPLF) gab gestern um fast 11 Prozent auf 2,37 US-Dollar nach.

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Der Sektor bremst

Verantwortlich für den Kursrutsch ist primär die hohe Korrelation zum Bitcoin-Kurs. Die Leitwährung notiert heute bei rund 76.600 US-Dollar und hat damit seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 fast 39 Prozent an Wert verloren. Marktbeobachter sehen in dieser Entwicklung Anzeichen eines neuen "Krypto-Winters". Da Metaplanet seine Unternehmensstrategie eng an die Entwicklung digitaler Assets geknüpft hat, zieht die Schwäche des Sektors die Aktie unmittelbar mit nach unten.

Bewertung auf dem Prüfstand

Die fundamentale Bewertung zeigt ein gemischtes Bild:
* KGV: Mit 22,9 liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis leicht unter dem Durchschnitt der japanischen Gastgewerbe-Branche (24,2).
* Substanzwert: Bewertungsmodelle auf Basis des Discounted Cash Flow deuten darauf hin, dass der faire Wert deutlich unter dem aktuellen Kurs liegen könnte.

Anleger zahlen aktuell offensichtlich immer noch einen Aufschlag für die Krypto-Fantasie, der angesichts der fallenden Bitcoin-Preise nun zunehmend hinterfragt wird.

Die Diskrepanz zwischen der operativen Prognoseanhebung und dem fallenden Aktienkurs verdeutlicht das Dilemma des Unternehmens. Solange der Bitcoin-Kurs keine nachhaltige Bodenbildung zeigt, dürfte auch die Metaplanet-Aktie volatil bleiben und sensibel auf weitere Schwankungen im Digitalwährungsmarkt reagieren.

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