Der Agrar- und Energiekonzern muss sein Sanierungskonzept überarbeiten. Grund sind massive Probleme bei der Tochter BayWa r.e., die im Bereich erneuerbare Energien tätig ist. Der Vorstand führt bereits Krisengespräche mit Banken und Hauptaktionären – ein zentraler Baustein der Restrukturierung droht zu kollabieren.

Die wichtigsten Punkte:

  • BayWa führt Krisengespräche mit Finanzpartnern über Anpassungen am Sanierungskonzept
  • Auslöser: Erwartete Planabweichungen bei Tochter BayWa r.e. AG
  • Kernproblem: Geplanter Verkauf der BayWa r.e.-Anteile könnte deutlich weniger einbringen als kalkuliert
  • Jahresabschluss 2025 droht sich zu verzögern

Erneuerbare-Energien-Sparte unter Druck

Das schwierige Marktumfeld im Sektor der erneuerbaren Energien in Europa und den USA setzt der BayWa r.e. AG zu. Der Vorstand rechnet mit erheblichen Abweichungen von der bisherigen Geschäftsplanung. Das Problem: Der Verkauf der Beteiligung an der BayWa r.e. bis Ende 2028 ist ein zentraler Pfeiler der gesamten Sanierungsstrategie.

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Fallen die operativen Ergebnisse der Tochter schwächer aus, sinken auch die erwarteten Verkaufserlöse. Damit gerät die Refinanzierungsfähigkeit des Gesamtkonzerns zum Ende des Sanierungszeitraums in Gefahr. Die vorsorglich eingeleiteten Gespräche sollen die finanzielle Stabilität des Unternehmens sicherstellen.

Jahresabschluss könnte sich verschieben

Die Turbulenzen haben auch Auswirkungen auf den Finanzkalender. Das Unternehmen teilte mit, dass die aktuellen Entwicklungen den Zeitplan für die Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2025 beeinflussen könnten. Eigentlich war eine Veröffentlichung bis spätestens Ende April 2026 geplant.

Immerhin: Auf die unmittelbare Liquidität und das operative Tagesgeschäft sollen sich die Probleme laut Unternehmen nicht negativ auswirken. Zudem stehen personelle Veränderungen an – bis Mai 2026 werden drei Aufsichtsratsmitglieder ausscheiden.

Entscheidende Zahlen im März

Am 26. März 2026 will BayWa die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Diese Veröffentlichung dürfte zeigen, wie ernst die Lage tatsächlich ist und ob die Sanierung noch nach Plan verläuft. Für Anleger wird entscheidend sein, wie konkret die Anpassungen am Restrukturierungskonzept ausfallen und ob die Finanzierungspartner das überarbeitete Konzept mittragen.

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