Die Deutsche Telekom startet heute in München eine der größten KI-Fabriken Europas. Gemeinsam mit NVIDIA und SAP will der Bonner Konzern europäische Unternehmen im Rennen um künstliche Intelligenz nach vorne bringen – und sich selbst als Cloud-Anbieter neu positionieren.

Die wichtigsten Fakten:

  • Investition: 1 Milliarde Euro in die Industrial AI Cloud
  • Technik: Bis zu 10.000 NVIDIA Blackwell GPUs
  • Bauzeit: Nur sechs Monate vom Rechenzentrum zur KI-Fabrik
  • Partner-Ökosystem: SAP, Siemens, EY und weitere
  • Zielgruppe: Großkonzerne, Mittelstand, Start-ups

Was die KI-Fabrik leisten soll

Die neue Industrial AI Cloud am Münchener Tucherpark entstand in einem ehemaligen Rechenzentrum der Hypovereinsbank. Über 1.000 NVIDIA DGX B200 Systeme und 75 Kilometer Glasfaserkabel bilden das Rückgrat der Infrastruktur. Auf 3.000 Quadratmetern Serverfläche können Unternehmen künftig Produktionsanlagen simulieren, digitale Crash-Tests durchführen oder eigene KI-Modelle trainieren.

Der Zugang erfolgt über die hauseigene T Cloud. SAP steuert seine Business Technology Platform sowie KI-Anwendungen bei. Das Projekt läuft unter dem Label "Made for Germany" und zielt auf digitale Souveränität in Europa ab.

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Positionierung im Wachstumsmarkt

Mit der KI-Infrastruktur dringt die Telekom in einen Markt vor, der bislang von US-Hyperscalern dominiert wird. Die Kombination aus europäischem Standort, lokalen Partnern und industriespezifischen Anwendungen könnte Mittelständlern und Konzernen Alternativen zu US-Clouds bieten. Ob die Rechnung aufgeht, hängt von der Akzeptanz und den Preisen ab.

Die Telekom-Aktie notiert aktuell bei 28,83 Euro und liegt damit knapp fünf Prozent über dem Niveau vor einem Monat. Am 26. Februar folgen die Geschäftszahlen für 2025.

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