voestalpine räumt weiter im Portfolio auf: Der Konzern hat den Verkauf der Tochter BÖHLER Profil an den US-Industriekonzern Kadant Inc. vertraglich vereinbart. Damit ist die Portfoliobereinigung in der Division High Performance Metals nach Unternehmensangaben effektiv abgeschlossen. Entscheidend für Anleger: Der Ausblick bleibt trotz der Transaktion unverändert.

Die wichtigsten Punkte:
- Verkauf von BÖHLER Profil an Kadant vertraglich fixiert, Abschluss nach Genehmigungen erwartet
- Abschluss der Transaktion bis spätestens Ende März geplant
- EBITDA-Ausblick für 2025/26 weiterhin 1,40 bis 1,55 Mrd. Euro
- Q3-Bericht folgt am 11. Februar

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Was genau verkauft wird – und was Kadant plant

Gegenstand der Vereinbarung ist die voestalpine BÖHLER Profil GmbH & Co KG. Kadant will die Einheit nach dem Closing als Kadant Profil GmbH & Co KG weiterführen und in sein Industrial Processing Segment integrieren. Laut Zusage soll die Belegschaft übernommen werden.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen in Österreich. Kadant plant, die Übernahme primär über seine revolvierende Kreditlinie zu finanzieren.

Für das Geschäftsjahr 2024/25 meldete BÖHLER Profil:
- Umsatz: 51,5 Mio. Euro
- Mitarbeiter: rund 150

Strategischer Hintergrund: Restrukturierung gilt als abgeschlossen

voestalpine ordnet den Schritt klar in die zuletzt laufende Bereinigung der High Performance Metals Division ein. Nach dem Verkauf von Buderus Edelstahl, Standortkonsolidierungen außerhalb Österreichs sowie Kapazitätsanpassungen bei voestalpine BÖHLER Bleche gilt die Restrukturierung nun als effektiv abgeschlossen.

Die zentrale Frage ist damit weniger, ob die Transaktion kommt, sondern: Ändert der Verkauf etwas an den Ergebniszielen? voestalpine verneint das und bestätigt den bestehenden Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet der Konzern weiterhin ein EBITDA von 1,40 bis 1,55 Mrd. Euro.

Dividendenrahmen und nächste Termine

Seit der im Juli 2025 vorgestellten Dividendenpolitik soll ab dem Geschäftsjahr 2025/26 grundsätzlich 30% des Gewinns je Aktie ausgeschüttet werden – allerdings nur, wenn der Verschuldungsgrad nach der Dividendenzahlung unter 2,0 liegt. Unabhängig davon ist eine Mindestdividende von 0,40 Euro je Aktie vorgesehen.

Konkret terminiert ist als nächster Meilenstein der Q3-Bericht am 11. Februar; der Geschäftsbericht folgt am 3. Juni, die Hauptversammlung am 1. Juli und die Dividendenzahlung am 14. Juli.

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