Voestalpine-Aktie: Böhler Profil wird amerikanisch!
Laut Vostalpine hat der US-Konzern Kadant schon des Öfteren Interesse an der Tochter Böhler Profil gezeigt. Von dort aus werden Spezialprofile in unterschiedliche Industriefelder geliefert. Voestalpine zufolge arbeitet die Tochter profitabel und konnte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 51,5 Millionen Euro zur Bilanz beisteuern. Wie der "ORF" berichtet, rang man sich nun dennoch zu einem Verkauf durch.
Das Unternehmen mit seinen rund 150 Mitarbeitern geht für einen nicht genannten Betrag an Kadant, der das Ganze allem Anschein nach wie gewohnt weiterlaufen lassen möchte. Voestalpine begründet den Verkauf mit strategischen Überlegungen. So die Kartellbehörden dem Vorhaben ihren Segen erteilen, soll die Transaktion schon bis März über die Bühne gehen.
Voestalpine: Alles beim Alten
Der Verkauf soll am Ausblick von Voestalpine nicht rütteln. Wie gehabt wird mit einem EBITDA im Bereich von 1,4 bis 1,55 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr gerechnet. Die Aktionäre scheinen es zu begrüßen, dass Voestalpine sich in Zukunft etwas schlanker aufstellt. Die Aktie reagierte auf die Meldung um den Verkauf mit einem Plus von 1,9 Prozent in Wien und der Aktienkurs konnte sich bis zum Wochenende auf runde 40 Euro schwingen.
Damit notiert die Vostalpine-Aktie ziemlich genau doppelt so hoch wie noch vor einem Jahr. Das Unternehmen bekam Gegenwind im Stahlbereich in der jüngeren Vergangenheit zwar zu spüren. Zur Wehr setzen konnte das Management sich aber mit einer recht radikalen Anpassung des Portfolios und einer Konzentration auf lukrative Geschäftsbereiche. Für das laufende Jahr hoffen die Anleger nun darauf, dass die EU der Stahlbranche mit neuen Importbestimmungen auf die Sprünge hilft.
Das sieht gut aus
Das in Kombination mit einer ausgesprochen freundlichen Charttechnik eröffnet der Voestalpine-Aktie grundsätzlich noch weitere Luft nach oben. Spannend wird in den nächsten Tagen vor allem zu sehen sein, ob die Anteilseigner die 40-Euro-Marke eher als Kaufsignal oder als Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen wahrnehmen werden. Am positiven Trend auf fundamentaler Seite ändert sich dadurch aber freilich nichts.
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