Voestalpine Aktie: Fokus geschärft
Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine treibt die Bereinigung seines Portfolios voran und trennt sich von einem Randbereich. Mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft Böhler Profil an einen US-Investor reagierte das Unternehmen auf strategische Notwendigkeiten in der High Performance Metals Division. Anleger begrüßten den Schritt zum Wochenausklang deutlich: Der Kurs setzte sich spürbar vom Gesamtmarkt ab.
Details zur Übernahme
Käufer der Böhler Profil GmbH ist das US-amerikanische Industrieunternehmen Kadant Inc. Die veräußerte Einheit mit Sitz im niederösterreichischen Bruckbach ist auf Spezialprofile spezialisiert und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 51,5 Millionen Euro.
Ein zentraler Punkt der Einigung betrifft die Belegschaft: Sämtliche 150 Arbeitsplätze am Standort bleiben erhalten und werden vom neuen Eigentümer übernommen. Der formale Abschluss der Transaktion (Closing) ist noch für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 geplant, sofern die Behörden zustimmen.
Strategie treibt den Kurs
Der Kapitalmarkt bewertete die Fokussierung auf das Kerngeschäft als positives Signal. Während der österreichische Leitindex ATX am Freitag lediglich um 0,47 Prozent zulegte, kletterte die Voestalpine-Aktie um 2,09 Prozent auf einen Schlusskurs von 40,00 Euro. Das Orderbuch wies zum Handelsende einen klaren Kaufüberhang auf, was das Interesse der Investoren an der neuausgerichteten Struktur unterstreicht.
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Die Fakten im Überblick:
* Kursreaktion: +2,09 % auf 40,00 Euro
* Käufer: Kadant Inc. (USA)
* Umsatzvolumen: 51,5 Mio. Euro
* Closing: Erwartet im GJ 2025/26
Operativer Aufwind
Der Verkauf reiht sich in eine stabile Nachrichtenlage ein. Bereits Anfang Januar 2026 meldete der Konzern einen Auftrag über 41 Millionen Euro für Hochregallagersysteme in Istanbul. Flankiert wird die Entwicklung von einer generellen Erholung im Sektor: Die österreichische Stahlproduktion konnte 2025 das Volumen um 5,9 Prozent steigern.
Mit der bereinigten Struktur und dem Rückenwind durch steigende Produktionszahlen richtet sich der Blick nun auf die kommenden Branchentermine. Die Teilnahme an der Tampa Steel Conference Mitte Februar wird zeigen, wie das Management die geschärfte Ausrichtung international positioniert.
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