Voestalpine Aktie: Portfolioumbau läuft
Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine trennt sich von einem Geschäftsbereich und meldet gleichzeitig den größten Einzelauftrag seiner Unternehmensgeschichte. Die strategische Neuausrichtung soll den Fokus auf margenstarke Kernbereiche schärfen – ein Schritt, der angesichts des schwierigen Umfelds für Europas Stahlindustrie konsequent erscheint.
Die wichtigsten Entwicklungen:
- Verkauf der Voestalpine Böhler Profil GmbH an US-Konzern Kadant
- Rekordauftrag für Hochregallagersysteme gesichert
- Quartalszahlen für Q3 2025/26 stehen am 11. Februar an
Spezialprofile wandern in US-Hand
Voestalpine hat den Verkauf der auf Spezialprofile spezialisierten Böhler Profil GmbH vereinbart. Käufer ist der amerikanische Industriekonzern Kadant. Alle Mitarbeiter sollen beim neuen Eigentümer weiterbeschäftigt werden. Der Konzern konzentriert sich damit bewusst auf profitablere Geschäftsfelder – eine Straffung des Portfolios, die in der Branche keine Seltenheit ist.
Parallel dazu zeigt sich die Stärke in Nischenmärkten: Der Großauftrag für Hochregallagersysteme unterstreicht die Position in spezialisierten Segmenten abseits des klassischen Stahlgeschäfts.
EU verschärft Importregeln
Das Timing der Maßnahmen ist bemerkenswert. Ende Januar stimmte der Handelsausschuss des EU-Parlaments für eine deutliche Verschärfung der Importregeln für Stahl. Die zollfreien Einfuhrquoten sollen spürbar gesenkt werden – ein Versuch, die unter Druck stehende europäische Stahlindustrie zu schützen.
Voestalpine positioniert sich in diesem Umfeld proaktiv. Statt auf politische Maßnahmen zu warten, bündelt das Unternehmen seine Ressourcen dort, wo Wachstum und Margen stimmen.
Quartalszahlen als nächster Gradmesser
Am 11. Februar folgen die Ergebnisse für das dritte Quartal 2025/26. Diese Zahlen werden zeigen, wie sich die strategische Neuausrichtung und das herausfordernde Marktumfeld in der operativen Entwicklung niederschlagen. Der Geschäftsbericht folgt am 3. Juni, die Hauptversammlung ist für den 1. Juli angesetzt.
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