Voestalpine räumt im Portfolio weiter auf – und kassiert dafür frisches Geld. Der Konzern hat den Verkauf der Tochter Voestalpine Böhler Profil an den US-Käufer Kadant Inc. vereinbart. Doch wie viel finanziellen Spielraum schafft dieser Schritt für die anstehende Transformation?

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Die wichtigsten Fakten zum Deal

  • Käufer: Kadant Inc. (USA, NYSE: KAI)
  • Verkauftes Asset: Voestalpine Böhler Profil GmbH & Co KG
  • Kaufpreis: rund 157 Mio. Euro, Cash
  • Umsatz der Einheit: 51,5 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2024/25, per 31. März)
  • Erwartetes Closing: Q1 2026, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen

Warum der Verkauf strategisch passt

Mit der Transaktion setzt Voestalpine einen weiteren Baustein seiner Strategie um: weniger Nebenaktivitäten, mehr Fokus auf Kerngeschäft und die Umstellung Richtung „greentec steel“. In einer Branche, die gleichzeitig mit hohen Energiekosten und dem Investitionsdruck der Dekarbonisierung ringt, ist Liquidität ein entscheidender Hebel.

Der Verkauf bringt nach Unternehmensangaben Mittel im dreistelligen Millionenbereich in die Kasse und kann damit die Bilanzstruktur stützen. Gleichzeitig soll die veräußerte Einheit bei Kadant in das Segment „Industrial Processing“ integriert werden.

Blick nach vorn: Nächster Termin am 11. Februar

Nach der Deal-Meldung richtet sich die Aufmerksamkeit auf den nächsten Pflichttermin: Am 11. Februar legt Voestalpine die Q3-Zahlen 2025/26 vor. Dann dürfte klarer werden, ob der Konzern die Profitabilität im operativen Kerngeschäft stabilisieren konnte – und wie das Management den Ausblick für den Rest des Geschäftsjahres formuliert.

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