Die Renk Group startet in eine Woche, die weniger vom operativen Tagesgeschäft als von intensiver Finanzkommunikation geprägt ist. Nach den jüngsten Kursrücksetzern steht das Management unter Beobachtung: Bevor die strikte Schweigephase vor den Jahreszahlen beginnt, stehen entscheidende Gespräche mit Großinvestoren auf der Agenda. Gelingt es, vor der Ruhephase noch einmal Vertrauen zu schaffen?

  • Roadshows: Management präsentiert sich in Madrid und Mailand.
  • Termin: Wichtiger "Pre-Close Call" am Donnerstag.
  • Trend: Aktie verliert auf Wochensicht über 6 Prozent.

Offensive Kommunikation gefragt

Für die Führungsebene des Augsburger Getriebeherstellers ist der Terminkalender prall gefüllt. Während der Verteidigungssektor generell stark beachtet bleibt, muss Renk derzeit Überzeugungsarbeit leisten. Der Aktienkurs notiert mit aktuell 53,63 Euro spürbar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 56,72 Euro, was die kurzfristige Abkühlung des Sentiments verdeutlicht.

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Um diesem Trend entgegenzuwirken, geht das Unternehmen auf Tour: Am Dienstag und Mittwoch stehen Roadshows in den Finanzzentren Madrid und Mailand an. Diese direkten Gespräche mit institutionellen Anlegern dienen dazu, das Geschäftsmodell zu erläutern und die langfristige Strategie – inklusive des kürzlich bekräftigten Bekenntnisses zum Standort Deutschland – zu untermauern.

Der entscheidende Donnerstag

Das wichtigste Ereignis der Woche folgt jedoch am 5. Februar. Die Renk Group hält ihren sogenannten "Pre-Close Call" für das Geschäftsjahr 2025 ab. Dies ist für Analysten die letzte Gelegenheit, technische Fragen zur Modellierung der Jahreszahlen zu klären, bevor das Unternehmen in die "Quiet Period" eintritt.

In dieser Phase bis zur Veröffentlichung der detaillierten Bilanz im März sind die Kommunikationsmöglichkeiten regulatorisch stark eingeschränkt. Marktbeobachter achten daher penibel auf Nuancen: Strahlt das Management Zuversicht hinsichtlich der Prognosen aus oder gibt es zurückhaltende Töne? Da die Aktie auf Monatssicht rund 2,7 Prozent nachgegeben hat, könnte ein selbstbewusstes Auftreten hier für die nötige Stabilisierung sorgen.

Anleger sollten den kommenden Donnerstag im Kalender markieren. Die Tonalität des Managements im Pre-Close Call dürfte kurzfristig die Richtung vorgeben und bestimmen, ob die Aktie vor den endgültigen Zahlen im März einen Boden finden kann.

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