Bei BMW verdichten sich in den nächsten Wochen die wichtigen Signale: Der Konzern meldet Fortschritte bei den EU-CO₂-Vorgaben, gleichzeitig rücken Zahlen und Strategie-Updates näher. Genau diese Kombination sorgt für Aufmerksamkeit – denn am Kapitalmarkt zählen jetzt weniger Schlagworte, sondern belastbare Details. Welche Termine liefern die nächsten Antworten?

EU-CO₂-Ziele und Absatz: Rückenwind, aber nicht gratis

Ein positives Signal kam zuletzt aus Brüssel-Nähe: Am 29. Januar 2026 teilte BMW mit, die verschärften EU-CO₂-Flottenziele im ersten Jahr eingehalten zu haben. Das gilt als wichtiger Meilenstein, weil es den Fortschritt bei der Elektrifizierung unterstreicht – und damit ein zentrales Thema für die Bewertung europäischer Autobauer adressiert.

Auch operativ verwies der Konzern für 2025 auf Absatzwachstum. Laut Mitteilung vom 9. Januar 2026 entwickelten sich vor allem Europa und die USA stark. Elektrifizierte Modelle hätten wesentlich beigetragen, in den USA erreichte BMW zudem zum dritten Mal in Folge einen Absatzrekord.

Ein weiterer Baustein: BMW bestätigte Anfang Januar, erneut mehr als eine Million Fahrzeuge in Deutschland produziert zu haben. Gefertigt wird dabei gemischt – Verbrenner, Plug-in-Hybride und E-Modelle laufen auf gemeinsamen Linien in Dingolfing, Leipzig, München und Regensburg.

Die nächsten Datenpunkte: Februar und März werden entscheidend

Der Blick geht nun auf den Finanzkalender. Mehrere Termine stehen an – und gerade der März dürfte zum Informationsanker für 2025 und den Ausblick werden.

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Wichtige Termine im Überblick:
- 5. Februar 2026: Pre-Close Conference Call zum Geschäftsjahr 2025
- 12. März 2026: Jahreskonferenz inkl. Veröffentlichung der Q4-2025-Ergebnisse
- 13. Mai 2026: Hauptversammlung mit Dividendenbeschluss

Im Fokus steht vor allem die Jahreskonferenz am 12. März. Dort werden die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 sowie der Dividendenvorschlag präsentiert – also genau die Faktoren, die Investoren typischerweise für die kurzfristige Neubewertung nutzen.

Aktienstruktur und „Neue Klasse“: Zwei Projekte mit Signalwirkung

Neben den operativen Themen plant BMW auch einen Schritt an der Aktienstruktur: Im Dezember 2025 kündigte der Konzern an, der Hauptversammlung im Mai 2026 die Umwandlung aller Vorzugsaktien in Stammaktien vorzuschlagen. Konkret geht es um rund 54,7 Millionen Vorzugsaktien, die im Verhältnis 1:1 ohne Zuzahlung getauscht werden sollen. Danach gäbe es nur noch eine Aktiengattung.

Strategisch setzt BMW zugleich die nächste E-Generation in Szene: Mit dem iX3 zeigte der Konzern auf der CES 2026 das erste Modell der neuen Elektro-Architektur „Neue Klasse“. Die Produktion läuft bereits im Werk Debrecen (Ungarn). Für Ende 2026 ist zudem der Start der E-Fertigung im US-Werk Spartanburg geplant.

Zum Kursbild: Mit 87,80 € notiert die Aktie in den letzten 30 Tagen spürbar schwächer (-8,24%) und liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 91,68 €. Gleichzeitig bleibt der Abstand zum 52-Wochen-Hoch mit rund -9,6% überschaubar – der Markt wartet offenbar auf neue Fakten.

Am 5. Februar liefert BMW im Pre-Close-Call erste Einordnung zum Geschäftsjahr 2025, die vollständige Standortbestimmung folgt dann am 12. März mit den Q4-Zahlen und dem Dividendenvorschlag. Spätestens mit der Hauptversammlung am 13. Mai wird zudem klar, ob die geplante Vorzugs-zu-Stamm-Umwandlung den formalen Segen der Aktionäre bekommt.

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