Cardano: Zwei institutionelle Schritte
Cardano startet in den Februar mit gleich zwei Nachrichten, die für das Ökosystem mehr sein könnten als nur ein PR-Update: Regulierte Futures bei der CME rücken näher, und mit Circle kommt ein Schwergewicht für Stablecoin-Liquidität an Bord. Beides zielt auf ein altes Problem vieler Krypto-Projekte: Wie wird der Zugang für professionelle Marktteilnehmer einfacher – und die Nutzung im Alltag attraktiver?
CME bringt ADA-Futures ab 9. Februar
Die CME Group hat Mitte Januar angekündigt, ab dem 9. Februar 2026 Cardano-Futures starten zu wollen – vorbehaltlich der regulatorischen Prüfung. Geplant sind zwei Kontraktgrößen: Standard-Kontrakte über 100.000 ADA und Micro-Kontrakte über 10.000 ADA. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an große Adressen, sondern auch an kleinere Trader.
CME begründet den Schritt damit, dass Kunden regulierte Instrumente suchen, um Preisrisiken zu steuern oder gezielt Exposure aufzubauen. Für Cardano ist das vor allem ein Signal: Eine CME-Notierung setzt voraus, dass der zugrunde liegende Spotmarkt als hinreichend belastbar eingeschätzt wird. Bei anderen Coins wurde ein solcher Schritt in der Vergangenheit zudem häufig als Vorstufe gesehen, bevor regulierte Produkte wie Spot-ETFs überhaupt diskutierbar wurden.
Zur Einordnung: Die CME hat ihre Krypto-Derivate seit den Bitcoin-Futures 2017 kontinuierlich ausgebaut. Für 2025 meldete die Börse Rekordaktivität bei Krypto-Futures und -Optionen – ein Umfeld, in dem neue Produkte schneller Akzeptanz finden können.
Circle-Deal soll Stablecoin-Lücke schließen
Fast zeitgleich kommt die zweite Nachricht: Am 30. Januar 2026 kündigte Cardano-Gründer Charles Hoskinson an, dass die Cardano-Pentad (u. a. IOHK, EMURGO, Cardano Foundation) eine Integrationsvereinbarung mit Circle unterzeichnet hat. Ziel: USDCx soll ins Netzwerk kommen.
USDCx ist laut Bericht ein Circle-Produkt für Non‑EVM-Blockchains. Der entscheidende Punkt: Es geht nicht um einen klassischen „Bridge“-Token, sondern um eine Abbildung über Circles xReserve-System, das 1:1‑Reserven auf einer Quell-Chain hält und Repräsentationen auf Partner-Chains ermöglicht. Damit adressiert Cardano ein wiederkehrendes Thema: zu wenig Tier‑one-Stablecoin-Liquidität, die für DeFi-Anwendungen oft der Treibstoff ist.
Circle soll aktuell eine USDC-Umlaufmenge von über 70 Milliarden US-Dollar haben. Der Text skizziert das Potenzial plakativ: Schon 0,1% davon entsprächen etwa 70 Millionen US-Dollar zusätzlicher Dollar-Liquidität – in der Größenordnung, die Cardanos Stablecoin-Basis laut Bericht spürbar erweitern könnte. Hoskinson betonte zudem, dass der Deal „nicht erst in sechs Monaten“ komme – die Vereinbarung sei unterzeichnet.
Kurslage: Nähe zum Jahrestief
Am Markt spiegelt sich der Rückenwind bislang nur begrenzt. Heute notiert ADA bei 0,30 USD und damit nur knapp über dem 52‑Wochen-Tief von 0,29 USD (01.02.2026). Das zeigt: Die Nachrichten sind zwar strukturell relevant, doch der Markt wartet offenbar erst auf sichtbare Umsetzung und Nutzung.
Zumindest ist der Fahrplan klar: Am 9. Februar soll der CME-Handel starten (vorbehaltlich Freigabe), während die Circle-Integration laut Ankündigung zeitnah folgen soll. In den kommenden Wochen wird sich daran messen lassen, ob aus den zwei institutionellen Meilensteinen tatsächlich mehr Liquidität und mehr Aktivität im Cardano-DeFi-Ökosystem werden.
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