Voestalpine Aktie: Starker Cashflow
Voestalpine zeigt in den ersten drei Quartalen 2025/26 ein Bild, das Anleger mögen: weniger Umsatz, aber spürbar mehr Ergebnis – und vor allem deutlich mehr Geldzufluss. Der Konzern bestätigt zudem die Jahresprognose und präzisiert den Free-Cashflow-Ausblick. Doch wie belastbar ist diese Verbesserung, wenn der Umsatz gleichzeitig sinkt?
- Umsatz: 11,1 Mrd. Euro (-5,1%)
- EBITDA: 1,0 Mrd. Euro (+7,2%)
- EBIT: 473 Mio. Euro (+20,9%)
- Cashflow aus Betriebstätigkeit: 1,1 Mrd. Euro (+53,3%)
- Free Cashflow: 345 Mio. Euro (deutlich positiv)
- Nettofinanzverschuldung: 1,4 Mrd. Euro (-27,4%)
Ergebnis legt zu – trotz weniger Umsatz
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 sank der Umsatz um 5,1% auf 11,1 Mrd. Euro. Als Grund nennt Voestalpine umfangreiche Reorganisationsmaßnahmen.
Auf der Ertragsseite fällt das Bild klar besser aus: Das EBITDA stieg auf 1,0 Mrd. Euro, das EBIT kletterte auf 473 Mio. Euro. Besonders deutlich zog das Ergebnis vor Steuern an (+46,5% auf 372 Mio. Euro). Unter dem Strich blieb ein Ergebnis nach Steuern von 259 Mio. Euro (+25,1%).
Cashflow dreht auf, Verschuldung sinkt
Der auffälligste Punkt im Zahlenwerk ist der Mittelzufluss: Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit sprang um 53,3% auf 1,1 Mrd. Euro. Auch der Free Cashflow drehte mit 345 Mio. Euro klar in den positiven Bereich.
Parallel verbesserte sich die Bilanzstruktur. Trotz hoher Investitionen in das Dekarbonisierungsprojekt „greentec steel“ reduzierte Voestalpine die Nettofinanzverschuldung per 31. Dezember 2025 auf 1,4 Mrd. Euro (-27,4% gegenüber Vorjahr). Das Eigenkapital stieg auf 7,6 Mrd. Euro, die Gearing Ratio verbesserte sich von 26,2% auf 18,7%.
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Ausblick bestätigt, Kursziel angehoben
Der Vorstand bleibt bei der Prognose für 2025/26 und erwartet weiterhin ein EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Mrd. Euro. Beim Free Cashflow wird es konkreter: Hier nennt das Unternehmen nun 350 bis 400 Mio. Euro.
Operativ verlief die Entwicklung in den Divisionen gemischt: Railway Systems, Luftfahrt und Lagertechnik meldeten eine weiterhin gute Nachfrage, ebenso die Steel Division im Energiebereich. Dagegen blieb die Marktdynamik bei Automotive Components verhalten, vor allem in Europa. Die Bau-, Maschinenbau- und Konsumgüterindustrie entwickelte sich stabil – allerdings auf niedrigem Niveau. Die Mitarbeiterzahl sank um 3,8% auf 48.700 Vollzeitäquivalente.
Nach den Zahlen hob die Deutsche Bank laut 4investors.de das Kursziel von 48 auf 57 Euro an und bestätigte ihre Kaufempfehlung. Als Begründung nannten die Analysten reduzierte Investitionsausgaben mit potenziell positiven Effekten auf die Verschuldung; außerdem stünden Aktienrückkäufe im Raum.
Im laufenden Schlussquartal erwartet das Management eine Fortsetzung der bisherigen Trends – bei gleichzeitig bestätigtem EBITDA-Korridor und konkretisiertem Free-Cashflow-Ziel von 350 bis 400 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2025/26.
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