Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine legt Zahlen vor, die aufhorchen lassen. Während der Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 um 5,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro zurückging, springen die Gewinne deutlich nach oben. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte um satte 21 Prozent auf 473 Millionen Euro. Der Grund: Die umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Monate zeigen Wirkung.

Die wichtigsten Fakten:
- EBIT steigt um 21 Prozent auf 473 Millionen Euro
- Free Cashflow dreht deutlich ins Positive (345 Millionen Euro)
- Nettoverschuldung sinkt um 27 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro
- Free-Cashflow-Prognose für das Gesamtjahr angehoben

Portfoliobereinigung trägt Früchte

Voestalpine hat in den vergangenen Monaten konsequent aufgeräumt. Die High Performance Metals Division verkaufte Buderus Edelstahl in Wetzlar und konsolidierte Standorte außerhalb Österreichs. Ende Januar folgte der Verkauf von BÖHLER Profil an den US-Konzern Kadant. Diese Maßnahmen schlagen sich direkt in den Ergebniszahlen nieder.

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Das Ergebnis vor Steuern legte um 46,5 Prozent auf 372 Millionen Euro zu. Noch beeindruckender entwickelte sich der operative Cashflow: Er schnellte um 53 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro nach oben. Der Free Cashflow drehte nach einer negativen Vorjahresperiode deutlich ins Positive.

Geteilte Geschäftsentwicklung

Die einzelnen Sparten zeigen ein uneinheitliches Bild. Während Railway Systems, Aerospace und die Lagertechnik mit starker Nachfrage glänzen, kämpft die Automotive Components Division weiter mit gedämpfter Marktdynamik – besonders in Europa. Die Bereiche Bau, Maschinenbau und Konsumgüter bewegen sich stabil auf niedrigem Niveau.

Die Bilanzstruktur verbessert sich spürbar. Die Nettoverschuldung sank trotz hoher Investitionen für das greentec-steel-Programm auf 1,4 Milliarden Euro. Die Gearing-Ratio fiel von 26,2 auf 18,7 Prozent. Das Eigenkapital kletterte auf 7,6 Milliarden Euro.

Prognose steht, Cashflow-Ausblick steigt

Der Vorstand hält an der Jahresprognose von 1,4 bis 1,55 Milliarden Euro EBITDA fest. Beim Free Cashflow hebt das Management die Erwartung jedoch an: Statt wie bisher 350 Millionen Euro sollen nun 350 bis 400 Millionen Euro erreicht werden. Das greentec-steel-Transformationsprogramm mit einem Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro liegt im Zeit- und Budgetplan. Die Investitionsausgaben bleiben bei 1,15 Milliarden Euro. Die Mitarbeiterzahl sank um 3,8 Prozent auf 48.700 Vollzeitäquivalente.

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