Bell Food Group Aktie: Stabiles Wachstum
Die Bell Food Group blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz eines volatilen Marktumfelds steigerte das Unternehmen seinen organischen Umsatz um 4,5 Prozent auf rund 4,9 Milliarden Schweizer Franken. Während die Gewinne moderat zulegten, stellt die Gruppe durch hohe Investitionen die Weichen für die kommenden Jahre.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Bereinigtes EBITDA: 360 Mio. CHF (+2,8 %)
* Bereinigter Jahresgewinn: 126,9 Mio. CHF (+2,6 %)
* Dividendenvorschlag: Unverändert bei 7,00 CHF
Wachstumstreiber waren im vergangenen Jahr insbesondere die Segmente Hubers/Sütag, die das höchste organische Plus verzeichneten. Auch Bell Schweiz legte über alle Absatzkanäle und Warengruppen hinweg zu, während Hilcona seine Marktanteile im Bereich Frisch-Convenience in der Schweiz festigen konnte.
Fokus auf Kernmärkte und Effizienz
Strategisch vollzieht das Unternehmen eine stärkere Konzentration auf den DACH-Raum. Ein deutliches Signal hierfür war der Verkauf der osteuropäischen Eisberg-Gesellschaften. Kann diese Fokussierung auf die Heimatmärkte die prognostizierte Volatilität im laufenden Jahr abfedern? Das Management setzt hierbei vor allem auf eine modernisierte Infrastruktur und Effizienzsteigerungen.
Gestern veröffentlichte Daten belegen massive Investitionsvorhaben: Allein für 2026 ist ein Volumen von rund 350 Millionen Schweizer Franken geplant. Zu den zentralen Projekten gehören der Neubau eines Charcuterie-Betriebs in Basel sowie Kapazitätserweiterungen bei Hubers. Mit der Inbetriebnahme des Rinderschlachthofs in Oensingen und eines automatischen Hochregallagers bei Hilcona wurden bereits erste Meilensteine erreicht.
Ausblick und Dividende
Die Aktionäre sollen an der soliden Entwicklung partizipieren. Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von 7,00 Schweizer Franken pro Aktie vorgeschlagen.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Bell Food Group mit einer weiterhin instabilen Konsumentenstimmung. Die Investitionsausgaben sollen sich nach dem Peak im laufenden Jahr in den Folgejahren auf jährlich 250 bis 300 Millionen Schweizer Franken einpendeln. Das Unternehmen sieht sich durch seinen breiten Sortimentsmix in verschiedenen Preisklassen gut gerüstet, um die wirtschaftlichen Schwankungen auszugleichen.
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