NIBE Aktie: Operative Stärke
NIBE Industrier hat gestern mit seinem Jahresbericht für 2025 die Anleger überzeugt. Während der Nettogewinn unter Vorjahr lag, punktete das Unternehmen mit einer deutlich gesteigerten operativen Profitabilität und einer höheren Dividende. Wie schafft es der schwedische Konzern, sich trotz Marktturbulenzen operativ so deutlich zu verbessern?
- Bereinigtes Betriebsergebnis (Q4) steigt auf 1,44 Mrd. SEK.
- Bereinigte operative Marge klettert auf 13,1 %.
- Dividendenvorschlag erhöht auf 0,35 SEK pro Aktie.
- Verschuldungsgrad (Netto-Schulden/EBITDA) sinkt auf 2,7.
Fokus auf Profitabilität
Im vierten Quartal 2025 verbuchte NIBE einen Rückgang des Nettogewinns auf 785 Millionen Schwedische Kronen (SEK), nach 1,38 Milliarden SEK im Vorjahr. Auch das operative Ergebnis lag mit 1,26 Milliarden SEK unter dem Vorjahreswert. Maßgeblich für die positive Kursreaktion der Aktie, die gestern in Stockholm um rund 7,4 Prozent zulegte, war jedoch das bereinigte Betriebsergebnis. Dieses stieg signifikant von 1,13 Milliarden auf 1,44 Milliarden SEK. Damit verbesserte sich die entsprechende Marge im Schlussquartal von 10,2 auf 13,1 Prozent.
Der Umsatz blieb im vierten Quartal mit 11 Milliarden SEK nominal fast unverändert. Auf Basis konstanter Wechselkurse erzielte der Konzern jedoch ein Wachstum von 6,8 Prozent. Belastend wirkte hier vor allem die Erstarkung der Schwedischen Krone, die den Jahresumsatz rechnerisch um rund 1,8 Milliarden SEK drückte. Dennoch gelang es NIBE, die operative Marge für das Gesamtjahr von 8,0 auf 10,5 Prozent zu steigern.
Strategische Fortschritte und Ausblick
CEO Gerteric Lindquist betonte die Fähigkeit des Unternehmens, Zölle und politische Marktturbulenzen effektiv zu bewältigen. Das operative Ergebnis im vierten Quartal wurde zwar durch akquisitionsbedingte Neubewertungen beeinflusst, zeigt aber einen klaren Aufwärtstrend beim organischen Wachstum. Ein wichtiger Faktor für die Stabilität ist der Schuldenabbau: Das Verhältnis von Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA verbesserte sich innerhalb eines Jahres von 3,5 auf 2,7.
Für das Geschäftsjahr 2026 strebt das Management die Fortsetzung des organischen Wachstums an. Die vorgeschlagene Dividendenerhöhung auf 0,35 SEK je Aktie unterstreicht das Ziel, die Aktionäre an der verbesserten Ertragslage teilhaben zu lassen und signalisiert Zuversicht für die kommenden Quartale.
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