Voestalpine Aktie: Erfolgsprozesse etabliert
Der Stahl- und Technologiekonzern voestalpine liefert am heutigen Mittwoch Zahlen, die auf den ersten Blick widersprüchlich wirken. Während der Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 spürbar zurückging, kletterten die Gewinne deutlich nach oben. Greift das harte Sparprogramm schneller als vom Markt erwartet?
Effizienz schlägt Volumen
Obwohl der Umsatz um 5,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro sank, gelang dem Konzern eine signifikante Steigerung der Profitabilität. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um 20,9 Prozent auf 473 Millionen Euro zu, das Ergebnis vor Steuern sprang sogar um 46,5 Prozent auf 372 Millionen Euro. Diese Diskrepanz zwischen schrumpfenden Erlösen und steigenden Erträgen ist laut Unternehmensangaben primär auf die konsequent umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.
Ein Blick in die Bilanz unterstreicht die verbesserte finanzielle Verfassung. Der Free Cashflow drehte mit 345 Millionen Euro klar ins Positive. Gleichzeitig gelang es dem Management, die Nettoverschuldung im Jahresvergleich um 27,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu drücken. Dies schafft finanziellen Spielraum, obwohl parallel hohe Investitionen in das Transformationsprojekt "greentec steel" fließen.
Zweigeteilte Sektorenentwicklung
Operativ zeigt sich jedoch kein einheitliches Bild. Die Sparten Railway Systems (Bahntechnik) und Aerospace (Luftfahrt) profitieren von einer konstant hohen Nachfrage und stützen das Ergebnis. Sorgenkind bleibt hingegen der Bereich Automotive Components, der unter der gedämpften Marktdynamik in Europa leidet.
Die Portfolio-Bereinigung in der High Performance Metals Division, zu der auch der Verkauf von Buderus Edelstahl zählte, ist laut Unternehmensangaben weitgehend abgeschlossen. Auch der Personalabbau schlägt sich in den Zahlen nieder: Die Zahl der Beschäftigten sank um 3,8 Prozent auf 48.700.
Der Vorstand bestätigt angesichts dieser Entwicklung die Prognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin ein EBITDA zwischen 1,4 und 1,55 Milliarden Euro. Voestalpine beweist mit diesem Quartalsbericht, dass die eingeleitete Schrumpfkur die Margen effektiv schützt und die Finanzierung der grünen Transformation sicherstellt.
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