Die Vienna Insurance Group (VIG) befindet sich derzeit in der Pre-Closing-Phase zur Übernahme der Nürnberger Versicherung. Dieses Vorhaben sorgte bereits im vergangenen Jahr für viel Aufsehen an den Märkten. Die Anteilseigner freuen sich vor allem auf neue Chancen auf dem nicht eben kleinen Versicherungsmarkt im Nachbarland.

Im Gespräch mit dem "Börsen-Radio" äußerte sich CEO Hartwig Löger nun zum Thema und dämpfte die Erwartungen vielleicht ein wenig. Deutschland soll nach Aussagen Lögers in Zukunft weiterhin ein "Spezialmarkt" bleiben. Das bedeute, dass vor allem eine Profitabilisierung des dortigen Geschäfts angestrebt wird.

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Vienna Insurance Group: Mit Ruhe und Bedacht

Das ist auch nötig, da die Nürnberger sich zuletzt in einer tiefen Krise befand und regelmäßig rote Zahlen schrieb. Auch deshalb war die Übernahme durch die VIG vergleichsweise günstig möglich. Das Unternehmen will sich nun offenbar erst einmal um die Grundlagen kümmern. Ein Angriff auf die Konkurrenz auf breiter Front steht akut aber wohl nicht an.

In der Assetallokation verfolge man weiterhin eine sehr konservative und defensive Strategie, heißt es. Eine allgemeine Marktführerschaft in Deutschland wird gar nicht erst angestrebt. Solange die Nürnberger auf die Beine kommt und einen positiven Beitrag zur Bilanz beisteuern kann, scheint das Ganze schon als Erfolg gewertet werden zu können.

Ernüchterung?

Eigentlich klingt dieser Ansatz recht vernünftig. Vielleicht fehlt es den Aktionären aber auch etwas an Träumereien und Visionen. Darauf deutet zumindest der Aktienkurs der VIG hin, mit dem es am Dienstag um 3,4 Prozent auf 65,90 Euro in die Tiefe ging. Gleichwohl gehen solche Bewegungen über die gewöhnlichen Schwankungen auf hohem Niveau aber nicht hinaus.

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