Eli Lilly nutzt die starke Kapitalbasis, um das Portfolio über das erfolgreiche Abnehmgeschäft hinaus zu verbreitern. Nach überzeugenden Jahreszahlen meldete der Konzern diese Woche zwei große Transaktionen in Onkologie und Immunologie. Gleichzeitig kamen frische Analysten-Updates – und der Dividendenstichtag rückt näher.

Zukäufe und Partnerschaft: über 11 Milliarden Dollar Potenzial

Zwischen Montag und Dienstag bestätigte Lilly Vereinbarungen mit einem potenziellen Gesamtvolumen von mehr als 11 Mrd. US-Dollar.

  • Orna Therapeutics: Definitive Übernahmevereinbarung mit einem Gesamtwert von bis zu 2,4 Mrd. US-Dollar (inklusive Vorabzahlung und Meilensteinzahlungen). Damit sichert sich Lilly Zugang zu Ornas In-vivo-CAR-T-Ansatz, insbesondere zum Leitprogramm ORN-252, das 2026 in klinische Studien gehen soll und auf B-Zell-Autoimmunerkrankungen zielt.
  • Innovent Biologics: Erweiterung der bestehenden Zusammenarbeit mit Fokus auf Onkologie und Immunologie. Das mögliche Gesamtvolumen liegt bei bis zu 8,85 Mrd. US-Dollar, inklusive 350 Mio. US-Dollar Vorabzahlung. Innovent verantwortet die frühe Entwicklung in China, während Lilly die Rechte außerhalb der Region Greater China behält.

Zahlen liefern Rückenwind – Analysten justieren Ziele

Die Schritte folgen auf ein starkes viertes Quartal 2025. Der Umsatz lag bei 19,29 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 42,6% gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren vor allem die GLP-1-Produkte Mounjaro und Zepbound. Für 2026 gab Lilly zudem eine Umsatzprognose von 80 bis 83 Mrd. US-Dollar aus.

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Heute reagierten auch Analysten: CICC Research passte das Kursziel auf 1.107 US-Dollar an und blieb bei „Neutral“. Deutsche Bank hatte im Wochenverlauf das Ziel auf 1.285 US-Dollar angehoben und dies mit der starken Ergebnisdynamik begründet.

Dividende und Kurs: das nächste Datum ist gesetzt

Für Anleger zählt kurzfristig auch der Kalender: Am Freitag ist der Ex-Dividenden-Tag. Anspruch auf die angekündigte Dividende von 1,73 US-Dollar je Aktie haben Aktionäre, die bis dahin eingetragen sind; die Auszahlung ist für den 10. März geplant.

Am Dienstag schloss die Aktie bei 1.044,67 US-Dollar und gab damit 1,28% nach. Inhaltlich bleibt die Stoßrichtung klar: Lilly will das Wachstum im Stoffwechselgeschäft weiter skalieren und parallel mit dem Cashflow stärker in genetische Medikamente sowie Krebstherapien diversifizieren.

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