Deutsche Telekom Aktie: Meta muss zahlen
Deutsche Telekom gewinnt einen wegweisenden Rechtsstreit gegen den Tech-Giganten Meta. Ein deutsches Gericht verurteilt die Meta-Tochter Edge Network Services zur Zahlung von rund 30 Millionen Euro. Das Urteil vom 10. Februar 2026 könnte die Kräfteverhältnisse zwischen Netzbetreibern und Tech-Konzernen in Europa nachhaltig verschieben.
Die wichtigsten Fakten:
- Meta-Tochter muss 30 Millionen Euro an Deutsche Telekom zahlen
- Gerichtsentscheidung stärkt Position der Telekommunikationsbranche
- Streit über Netzwerknutzung für Facebook und Instagram
- Meta prüft Beschwerde beim Bundesgerichtshof
Streit um Milliarden-Infrastruktur
Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Frage, wer für die Kosten der Netzwerkinfrastruktur aufkommen muss. Nach Ablauf eines ursprünglichen Vertrags nutzte Edge Network Services über drei Jahre hinweg weiterhin die privaten Interconnection-Punkte der Deutschen Telekom. An diesen sogenannten Peering Points werden Daten von Plattformen wie Facebook und Instagram in das Telekom-Netzwerk eingespeist.
Das Gericht bestätigte die Argumentation des Bonner Konzerns: Die fortgesetzte Nutzung begründet ein neues, kostenpflichtiges Vertragsverhältnis. Metas Gegenargument, es bestehe eine abrechnungsfreie Peering-Vereinbarung, wies das Gericht zurück.
Präzedenzfall für Europa
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Die Entscheidung hat Signalwirkung. Europäische Netzbetreiber fordern seit Jahren, dass Tech-Konzerne sich an den Ausbaukosten für Breitbandnetze beteiligen. Schließlich verursachen deren Dienste erheblichen Datenverkehr. Meta kontert, Netzneutralitätsregeln verböten Sonderzahlungen.
Der Meta-Sprecher kündigte Widerstand an. Das Unternehmen prüfe seine Optionen und könne binnen eines Monats Beschwerde beim Bundesgerichtshof einlegen.
Aktienrückkäufe gehen weiter
Parallel zum Gerichtsverfahren setzt Deutsche Telekom ihr Rückkaufprogramm fort. Zwischen dem 2. und 6. Februar erwarb der Konzern 1,3 Millionen eigene Aktien für knapp 39 Millionen Euro. Seit Programmstart am 5. Januar summieren sich die Rückkäufe auf 7,6 Millionen Aktien. Am 26. Februar folgen die Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025.
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