Die Blicke der Anleger der Vienna Insurance Group (VIG) richteten sich zuletzt aufgrund der Übernahme der Nürnberger Versicherung vor allem nach Deutschland. Aktiv ist das Unternehmen jedoch rund um den Globus und dabei auch alles andere als untätig. Neue Chancen scheint man sich auf dem asiatischen Markt zu erhoffen, wo ab Februar der Manager Marc Haushofer die neugeschaffene Position des Managing Director APAC bei der Rückversicherungstochter VIG Re übernehmen darf.

Verantwortlich wird er für das bestehende Geschäft in Japan, Südkorea und Taiwan sein, wie die "Handelszeitung" berichtet. Außerdem wird Joachim Mathe die Ehre zuteil, die ebenfalls neu geschaffene Position des Leiter Spezialmärkte bei VIG Re zu übernehmen. Damit soll dafür gesorgt werden, Wachstum und Diversifizierung in Bereichen abseits von Lebensversicherung schneller voranzutreiben.

Vienna Insurance Group: Nach am Kunden

Die VIG sieht in den Neubesetzungen einen wichtigen Schritt, um die Strategie VIGRe28 nach vorne zu bringen. Teil davon ist ein neues Servicemodell, welches nun in Ostasien wohl bereits aufgebaut werden soll. Die Kundenbeziehungen in den genannten Ländern soll gestärkt werden und gleichzeitig die Ausbreitung über die Landesgrenzen hinaus angetrieben werden. Vorgesehen ist zu diesem Zweck auch eine neue Niederlassung in Singapur.

Erfolgsversprechen kann die VIG bei alledem freilich nicht abgeben, weshalb die Märkte auch nicht weiter reagierten. Die gute Stimmung unter den Aktionären bleibt aber erhalten. Der Aktienkurs entwickelt sich seit gut vier Wochen seitwärts, was aber auf einem ausgesprochen hohen Niveau passiert. 66,40 Euro standen heute Nachmittag auf der Anzeigetafel. Das sind fast 110 Prozent mehr als letztes Jahr um diese Zeit.

Keine Zeit zum Ausruhen

Die Vienne Insurance Group konnte in der jüngeren Vergangenheit bereits viele Erfolge feiern, denkt aber gar nicht daran, sich darauf auszuruhen. Auch wenn noch abzuwarten bleibt, ob und in welchem Umfang 2026 neue Wachstumssignale mit sich bringen mag, so ist es doch erst einmal erfreulich, dass das Unternehmen aktiv etwas für die Stärkung vorhandener Kanäle sowie den Ausbau in neuen Märkten tut.

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