Während das Borreliose-Programm die Schlagzeilen dominiert, schreibt Valneva mit seinem Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ® eine andere Geschichte. Auf dem World Vaccine Congress in Washington, der vom 31. März bis 2. April stattfindet, präsentiert das Unternehmen Echtzeit-Daten aus einer laufenden Impfkampagne in Brasilien — und demonstriert damit, dass der globale Vertrieb des Impfstoffs außerhalb der USA Fahrt aufnimmt.

Pilotkampagne mit über 12.000 Geimpften

Die Grundlage des Kongress-Auftritts liefert eine Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Instituto Butantan. In zehn brasilianischen Gemeinden läuft eine Pilotkampagne, die bereits über 12.000 Personen geimpft hat. Valneva stellt dafür bis zu 500.000 Dosen bereit. Das Programm wurde mit dem brasilianischen Gesundheitsministerium vereinbart und soll Post-Marketing-Verpflichtungsstudien untermauern.

Brasilien ist kein zufällig gewählter Markt. Das Land verzeichnet weltweit die höchste Zahl an Chikungunya-Fällen — allein 2024 wurden über 263.000 Fälle und 246 Todesfälle gemeldet. ANVISA erteilte im April 2025 die Zulassung für IXCHIQ®, was die weltweit erste Marktzulassung eines Chikungunya-Impfstoffs in einem endemischen Land bedeutete.

Rückzug aus den USA, Vorstoß anderswo

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Der US-Markt bleibt vorerst außen vor. Nach der vorübergehenden Aussetzung der FDA-Zulassung im August 2025 — ausgelöst durch vier Fälle schwerwiegender Nebenwirkungen überwiegend bei älteren Personen mit Vorerkrankungen — zog Valneva im Januar 2026 den BLA-Antrag freiwillig zurück. In Europa, Kanada und Brasilien ist IXCHIQ® weiterhin zugelassen.

Parallel arbeitet das Unternehmen an seinem Shigella-Kandidaten S4V2, der seit Oktober 2024 den FDA-Fast-Track-Status trägt. Erste Phase-2-Daten aus zwei laufenden Studien werden um Mitte 2026 erwartet. Das Jahr 2025 schloss Valneva mit liquiden Mitteln von 109,7 Millionen Euro ab — eine finanzielle Basis, die den eingeschlagenen Kurs stützt.

Die Aktie hat in den vergangenen sieben Tagen rund 38 Prozent verloren und notiert weit unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte. Der RSI von 9,3 signalisiert eine extreme technische Überverkauftheit — wie schnell sich das in eine Erholung umkehrt, hängt maßgeblich davon ab, ob die Brasilien-Daten auf dem Kongress überzeugen.

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