Waaree Renewable Technologies stellt die Weichen für eine tiefgreifende vertikale Integration. Mit milliardenschweren Investitionen in die eigene Lieferkette und strategischen Zukäufen will der indische Solarspezialist seine Abhängigkeit von Importen drastisch reduzieren. Während das Geschäftsjahr 2026 zu Ende geht, untermauern Rekordzahlen und ein prall gefülltes Auftragsbuch die ambitionierten Wachstumspläne.

Milliarden-Investition in die Lieferkette

Der Verwaltungsrat hat kurz vor Ende des Geschäftsjahres massive Investitionen in Höhe von rund 40,9 Milliarden INR genehmigt. Das Herzstück dieser Strategie ist der Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarglas. Über die Tochtergesellschaft Waaree Green Glass fließen rund 39 Milliarden INR (ca. 415 Millionen US-Dollar) in das Projekt, das eine tägliche Kapazität von 2.500 Tonnen erreichen soll.

Ziel dieser Maßnahme ist es, kritische Komponenten für die Modulfertigung im eigenen Haus zu sichern. Bisher war die Branche stark von Importen abhängig. Durch die eigene Glasproduktion will Waaree die Lieferkette stabilisieren und die Kostenstruktur langfristig optimieren.

Strategische Zukäufe für "Waaree 2.0"

Parallel zum Ausbau der Produktion stärkt das Unternehmen seine Position im Bereich der Netzinfrastruktur. Waaree erhöht seinen Anteil an Waaree Transpower auf 75,10 Prozent. Das Unternehmen ist auf Transformatoren und Hochspannungstechnik spezialisiert – Komponenten, die für den Anschluss großer Solarparks an das Stromnetz unerlässlich sind.

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Ein weiterer Meilenstein ist die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung von 55 Prozent an Associated Power Structures Limited (ASPL). Der Abschluss dieser 1.225 Crore INR schweren Transaktion ist für den 30. April 2026 geplant. ASPL bringt Expertise im Bau von Stromübertragungsnetzen ein. Diese Integration ist Teil der Strategie "Waaree 2.0", mit der sich das Unternehmen vom reinen Projektentwickler zum umfassenden Energiedienstleister wandelt, der sowohl die Erzeugung als auch die Netzanbindung abdeckt.

Rekordzahlen und starker Ausblick

Die operativen Zahlen stützen den Expansionskurs. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 136 Prozent auf 851,06 Millionen INR. Der Nettogewinn kletterte im gleichen Zeitraum um knapp 125 Prozent auf 120,19 Millionen INR.

Für die kommenden Monate ist die Pipeline gut gefüllt:
- Unausgeführte EPC-Aufträge: ca. 2,92 GWp
- Identifizierte Bidding-Pipeline: rund 29 GW
- Geplanter Abschluss der ASPL-Übernahme: 30. April 2026

Am 1. April 2026 beginnt für Insider die obligatorische Sperrfrist für den Aktienhandel. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtet sich nun auf die Veröffentlichung der geprüften Jahresergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/26, die nach der anstehenden Board-Sitzung erwartet werden.

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