BYD steht heute vor einem entscheidenden Test: Die geprüften Jahreszahlen für 2025 werden veröffentlicht – und das ausgerechnet in einem Moment, in dem die Aktie durch steigende Ölpreise kräftig Aufwind bekommt. Die Frage ist, ob die Fundamentaldaten die jüngste Kursrally auch rechtfertigen.

Rekordvolumen, aber schwächere Margen

Das Geschäftsjahr 2025 war für BYD historisch: Das Unternehmen überholte Tesla als weltgrößten Elektrofahrzeughersteller, verkaufte über 4,6 Millionen Fahrzeuge und überschritt erstmals die Marke von einer Million Exportfahrzeugen. In Europa wuchs der Marktanteil auf rund 4,8 Prozent – ein Plus von 272 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Allerdings zeigten die Neun-Monatszahlen bereits, dass steigende Umsätze mit leicht sinkender Profitabilität einhergingen. Analysten erwarten für das vierte Quartal 2025 einen Umsatzrückgang von knapp 11 Prozent sowie einen Rückgang beim Gewinn je Aktie.

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Schwaches China-Geschäft zu Jahresbeginn

Der Heimatmarkt bereitet Sorgen. Im Januar 2026 verkaufte BYD 210.051 Fahrzeuge, im Februar nur 190.190 – beide Werte unter dem Vorjahresniveau. Eine neue Kaufsteuer von 5 Prozent auf Elektrofahrzeuge, die China zu Jahresbeginn eingeführt hat, dämpft die Nachfrage zusätzlich. Gleichzeitig gewinnen Wettbewerber wie Geely und Leapmotor in wichtigen Volumensegmenten an Boden, obwohl BYD im chinesischen NEV-Markt noch immer einen Anteil von 26 bis 34 Prozent hält.

Exporte als Gegengewicht

Ein bemerkenswertes Signal kam im Februar: Erstmals überstiegen BYDs Auslandslieferungen die Inlandsverkäufe – mit über 100.600 Exportfahrzeugen, einem Anstieg von rund 50 Prozent. Für 2026 hat das Unternehmen offiziell das Ziel ausgegeben, 1,3 Millionen Fahrzeuge außerhalb Chinas zu verkaufen.

Auf der Technologieseite hat BYD Mitte März mit der Auslieferung der zweiten Generation seiner Blade-Batterie begonnen, zunächst im Modell Denza Z9 GT. Zudem plant das Unternehmen ein neues Forschungszentrum nahe Rio de Janeiro mit einem Investment von umgerechnet rund 57 Millionen US-Dollar – Baubeginn 2026, Eröffnung für 2028 geplant.

Die Aktie notiert inzwischen wieder über ihren wichtigsten gleitenden Durchschnitten und gehört im März mit einem Plus von knapp 12 Prozent zu den stärksten Titeln im Hang Seng Tech Index. Ob die heutigen Zahlen diesen Schwung bestätigen oder bremsen, entscheidet sich noch heute Abend.

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