Wellington Management hat seine UBS-Position um rund 255 Prozent auf 63,7 Millionen Aktien ausgebaut — und das mitten in einer Phase, in der die Aktie seit Jahresbeginn fast 20 Prozent verloren hat. Der Schritt des US-Vermögensverwalters steht stellvertretend für ein gespaltenes Bild: Während einige institutionelle Investoren wie Dodge & Cox ihre Beteiligungen zurückfahren, greifen andere gezielt zu.

Starke Zahlen, schwacher Kurs

Der Kursrückgang kontrastiert mit einem operativ soliden Geschäftsjahr 2025. UBS erzielte einen Jahresnettogewinn von 7,8 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die verwalteten Vermögen überstiegen erstmals sieben Billionen Dollar. Zusätzlich wurden kumulierte Kosteneinsparungen von 10,7 Milliarden Dollar aus der Credit-Suisse-Integration realisiert, ein Quartal früher als geplant.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei UBS?

Belastet wird der Kurs durch makroökonomische Unsicherheiten und geopolitische Spannungen. Auch intern sendete UBS zuletzt defensive Signale: Das hauseigene Chief Investment Office empfahl Kunden, die Aktienexposition zu reduzieren — eine Haltung, die potenziell die eigene Vermögensverwaltungssparte bremsen könnte.

Board-Umbau vor der Hauptversammlung

Parallel bereitet UBS einen deutlichen Schnitt im Verwaltungsrat vor. Zur Hauptversammlung am 15. April 2026 sollen Agustín Carstens, früherer Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, und Luca Maestri, langjähriger CFO von Apple, neu in das Gremium einziehen. Drei langjährige Mitglieder, darunter Vizepräsident Lukas Gähwiler nach 45 Jahren in der Branche, treten nicht zur Wiederwahl an.

Das Signal ist klar: UBS stärkt regulatorische und finanzstrategische Kompetenz auf Boardebene — ein Schritt, der angesichts laufender Debatten über Kapitalanforderungen an systemrelevante Banken strategisch kalkuliert wirkt.

Für 2026 plant die Bank einen Aktienrückkauf im Volumen von drei Milliarden Dollar sowie eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie. Das Renditeziel liegt bei rund 15 Prozent auf das harte Kernkapital — bis 2028 sollen es 18 Prozent sein. Die Hauptversammlung im April wird zeigen, wie Aktionäre die neue Führungsstruktur bewerten.

UBS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue UBS-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:

Die neusten UBS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für UBS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

UBS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...