UBS Aktie: Starke Zahlen, offene Regulierungsfrage
UBS lieferte für 2025 Rekordergebnisse — Nettogewinn von 7,8 Milliarden Dollar, ein Plus von 53 Prozent, verwaltete Vermögen erstmals über sieben Billionen Dollar. Und trotzdem steht die Aktie seit Jahresbeginn fast 20 Prozent im Minus. Der Grund liegt nicht in der Bilanz, sondern in Bern.
Eigenkapitaldebatte lastet auf dem Kurs
Die Schweizer Regierung fordert, dass UBS zusätzlich bis zu 42 Milliarden Dollar an CET1-Kernkapital vorhält. Die Bank wehrt sich entschieden gegen diese Pläne und bezeichnet sie als weder verhältnismäßig noch international ausgerichtet. Ein solcher Kapitalpuffer würde die Renditeerwartungen erheblich belasten.
Ein Kompromiss zeichnet sich allerdings ab. Die größte Fraktion im Schweizer Parlament unterstützt ein Modell, das UBS erlauben würde, AT1-Wandelanleihen zur Erfüllung eines Teils der Anforderungen einzusetzen — was den tatsächlichen Eigenkapitalbedarf spürbar senken würde. Da keine Regeländerung vor 2027 erwartet wird, hält UBS an ihrem Renditeziel von rund 15 Prozent auf das CET1-Kapital bis Ende 2026 fest.
Integration der Credit Suisse auf der Zielgeraden
Operativ läuft die Integration des größten Bankenzusammenschlusses der Schweizer Geschichte besser als geplant. Kumulierte Bruttokosteneinsparungen von 10,7 Milliarden Dollar wurden erreicht, rund 85 Prozent der Schweizer Kundenkonten sind bereits migriert. Die Kostensenkungen liegen ein Quartal früher auf Kurs als ursprünglich vorgesehen.
Parallel dazu stärkt UBS den Verwaltungsrat: Zur Generalversammlung am 15. April werden der frühere BIZ-Generaldirektor Agustín Carstens und Apple-Veteran Luca Maestri — ehemals mehr als ein Jahrzehnt CFO des Technologiekonzerns — zur Wahl vorgeschlagen. Die Expertise beider dürfte gerade angesichts der laufenden Regulierungsdebatte nützlich sein.
Den nächsten konkreten Gradmesser liefert UBS am 29. April mit den Zahlen zum ersten Quartal 2026. Bis dahin bleibt der Ausgang der Eigenkapitaldiskussion in Bern der entscheidende Faktor — operativ hat die Bank wenig zu verbergen.
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