UBS Aktie: Hintergrundberichte vermittelt
UBS liefert für 2025 ein deutliches Gewinnplus und kündigt zugleich höhere Ausschüttungen an. Trotzdem kam der Markt am Berichtstag nicht richtig in Feierlaune – denn ausgerechnet beim Neugeld gab es einen Dämpfer. Was steckt hinter der vorsichtigen Reaktion trotz eigentlich guter Eckdaten?
Was UBS geliefert hat
Unter dem Strich hat die Großbank die Erwartungen übertroffen. Der Nettogewinn stieg 2025 auf 7,8 Mrd. US-Dollar, im vierten Quartal kamen 1,2 Mrd. US-Dollar zusammen – mehr als von Analysten erwartet. Die Konzernerlöse im Schlussquartal lagen mit 12,1 Mrd. US-Dollar im Rahmen der Markterwartungen.
Auch bei der Vermögensverwaltung konnte UBS eine neue Größenordnung markieren: Die verwalteten Vermögen überschritten erstmals 7 Billionen US-Dollar. Die Global-Wealth-Management-Sparte meldete für 2025 zudem Nettoneugeldzuflüsse von 101 Mrd. US-Dollar.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Nettogewinn 2025: 7,8 Mrd. US-Dollar (+53% zum Vorjahr)
- Nettogewinn Q4 2025: 1,2 Mrd. US-Dollar (über Analystenerwartung)
- Verwaltete Vermögen: über 7 Bio. US-Dollar
- Geplante Aktienrückkäufe 2026: mindestens 3 Mrd. US-Dollar
- Vorgeschlagene Dividende: 1,10 US-Dollar je Aktie (+22%), HV am 15. April 2026
- CET1-Quote: 14,4% (nach 14,8% im Vorquartal)
Warum der Markt trotzdem zögert
Der Knackpunkt lag bei den Zuflüssen im vierten Quartal. Die Nettoneugeldzuflüsse fielen mit 8,5 Mrd. US-Dollar deutlich schwächer aus als im Vorquartal (37,5 Mrd. US-Dollar). Besonders auffällig: In den USA verzeichnete UBS im vierten Quartal Abflüsse von mehr als 14 Mrd. US-Dollar – bereits das dritte Quartal in Folge mit negativer Entwicklung in der Region.
Genau diese Dynamik kann erklären, warum Anleger trotz höherem Gewinn genauer hinschauen. Denn für eine Vermögensverwaltungsbank zählt nicht nur das Ergebnis – sondern auch, ob frisches Geld ins Haus kommt und wo es herkommt.
Passend dazu zeigt sich die UBS-Aktie kurzfristig angeschlagen: In den vergangenen 30 Tagen liegt sie 9,15% im Minus, auf 7-Tage-Sicht -6,73%. Heute notiert der Titel bei 33,94 CHF und damit klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 37,64 CHF.
Integration und Regulierung bleiben zentrale Themen
Operativ meldet UBS Fortschritte bei der Credit-Suisse-Integration: Rund 85% der in der Schweiz gebuchten Konten seien bereits auf UBS-Systeme übertragen. Die kumulierten Kosteneinsparungen beziffert die Bank auf 10,7 Mrd. US-Dollar.
Gleichzeitig bleibt ein Unsicherheitsfaktor bestehen: die Diskussion um verschärfte Eigenkapitalanforderungen in der Schweiz im Zuge der „Too big to fail“-Regulierung. Diese Debatte sorgt laut Bericht weiter für Zurückhaltung bei Investoren – auch wenn die Kapitalausstattung mit einer CET1-Quote von 14,4% weiterhin solide wirkt.
Zum nächsten Fixpunkt wird die Hauptversammlung am 15. April 2026: Dann entscheidet sich, ob die geplante Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie (plus 22%) bestätigt wird – während Anleger parallel auf Signale achten dürften, ob sich die Neugeldentwicklung, vor allem in den USA, wieder stabilisiert.
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