Die UBS präsentierte gestern ihre Bilanz für 2025 – und lieferte dabei auf den ersten Blick alles, was sich Aktionäre wünschen: 7,8 Milliarden Dollar Jahresgewinn, eine deutlich höhere Dividende und die Ankündigung von Aktienrückkäufen. Doch statt Euphorie folgte Ernüchterung. Der Grund: Die geplanten Rückkäufe blieben hinter den Erwartungen zurück.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Nettogewinn Q4 2025: 1,20 Milliarden USD
  • Jahresgewinn 2025: 7,8 Milliarden USD
  • Geplante Dividende: 1,10 USD pro Aktie (deutliche Erhöhung)
  • Aktienrückkäufe 2026: Bis zu 3 Milliarden USD
  • Erträge Q4: 12,15 Milliarden USD (+4% gegenüber Vorquartal)

Solide Zahlen, aber verhalten aufgenommen

Im Schlussquartal 2025 steigerte die Schweizer Großbank ihre Erträge um 4 Prozent auf 12,15 Milliarden Dollar, während gleichzeitig die Kosten leicht sanken. Der Nettogewinn von 1,20 Milliarden Dollar im vierten Quartal trug zu einem Jahresergebnis von 7,8 Milliarden Dollar bei – Zahlen, die über den Analystenerwartungen lagen.

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Die angekündigte Dividende von 1,10 Dollar pro Aktie markiert einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich stellte das Management für 2026 Rückkäufe von bis zu 3 Milliarden Dollar in Aussicht. Allerdings mit einem Vorbehalt: Die endgültige Höhe hänge von regulatorischen Vorgaben und dem Erreichen der Finanzziele ab.

Warum die verhaltene Reaktion?

Trotz der robusten Ergebnisse zeigten sich Marktteilnehmer zurückhaltend. Berichten zufolge hatten einige Investoren auf ein umfangreicheres Rückkaufprogramm gehofft. Das angekündigte Volumen von bis zu 3 Milliarden Dollar blieb hinter diesen Erwartungen zurück, was die Kursentwicklung nach der Veröffentlichung belastete.

Die UBS selbst beschreibt das makroökonomische Umfeld für 2026 als weiterhin konstruktiv – mit stabilem globalem Wachstum und nachlassender Inflation. Im Hintergrund läuft weiterhin die Integration der Credit Suisse, die den strategischen Rahmen der Bank prägt.

Nächste Termine im Blick

Am 15. April 2026 steht die Generalversammlung an, bei der die Aktionäre über die Dividende abstimmen werden. Bereits zwei Wochen später, am 29. April, folgen die Zahlen für das erste Quartal 2026. Dann wird sich zeigen, ob die Bank ihre positive Dynamik fortsetzen kann.

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