Nebius Aktie: Stimmungsdämpfer?
Nur eine Woche vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen zogen Anleger am Donnerstag die Reißleine. Der Spezialist für KI-Infrastruktur geriet massiv unter die Räder und verlor zweistellig an Wert. Ist das bloß Nervosität vor dem Termin oder deutet der Kursrutsch auf tiefere Zweifel an der aggressiven Wachstumsstrategie hin?
Mit einem Minus von rund 10,3 Prozent auf etwa 73,87 US-Dollar erlebte die Aktie am Donnerstag einen schwarzen Tag. Der Abverkauf erfolgte bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen, was auf eine breite Beteiligung sowohl institutioneller als auch privater Marktteilnehmer hindeutet. Marktbeobachter sehen den Rücksetzer im Kontext einer allgemeinen Unruhe im KI- und Cloud-Sektor, doch die Fallhöhe bei Nebius ist aufgrund der enormen Erwartungen besonders hoch.
Hohe Erwartungen vor den Zahlen
Der Fokus richtet sich nun starr auf den kommenden Donnerstag, 12. Februar 2026. Vor US-Börsenstart wird das Unternehmen seine Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 öffnen. Im Zentrum steht die Frage, ob der Ausbau der GPU-Cluster – das Herzstück des Geschäftsmodells "GPU-as-a-Service" – mit den ambitionierten Zielen Schritt hält.
Das Management hatte zuletzt ein jährlich wiederkehrendes Umsatzvolumen (ARR) von 7 bis 9 Milliarden US-Dollar bis Ende 2026 in Aussicht gestellt. Der kommende Bericht wird zum Lackmustest, ob diese aggressive Prognose realistisch bleibt oder ob Verzögerungen beim Infrastrukturaufbau drohen.
Wette auf die nächste Chip-Generation
Abseits der nackten Finanzdaten wetten Investoren auf die technologische Roadmap. Nebius positioniert sich als potenzieller früher Anwender der kommenden Nvidia-Plattform "Vera Rubin", deren Marktstart für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet wird. Durch den schnellen Zugriff auf diese Architektur, speziell für rechenintensive "agentic" AI-Modelle, versucht sich das Unternehmen gegen die großen Hyperscaler abzugrenzen.
Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob das Management am 12. Februar konkrete Fortschritte bei der Kapazitätserweiterung und den Investitionsplänen vorweisen kann. In der wettbewerbsintensiven KI-Infrastrukturlandschaft zählt aktuell vor allem die exakte Einhaltung des Hardware-Zeitplans als primärer Bewertungsfaktor.
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