Nvidia Aktie: Expansion vor Zahlen
Kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen baut der Chip-Gigant sein Ökosystem weiter aus. Mit einer strategischen Partnerschaft mit Dassault Systèmes stößt Nvidia tiefer in die Welt der industriellen KI vor. Doch während die Halbleiterbranche laut aktuellen Prognosen auf ein Rekordjahr zusteuert, blicken Anleger vor allem auf ein Datum: den 25. Februar.
Industrielle KI im Fokus
Nvidia und der französische Softwarekonzern Dassault Systèmes haben am 3. Februar eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart, um eine gemeinsame Architektur für künstliche Intelligenz in der Industrie zu etablieren. Kern der Kooperation ist die Verknüpfung von virtuellen Zwillingen mit Nvidias Rechenpower und Software-Bibliotheken.
Konkret sollen sogenannte „Industry World Models“ entstehen, die Bereiche wie Biologie, Materialwissenschaften und Fertigung abdecken. Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung sieht vor, dass Dassault Systèmes KI-Fabriken auf drei Kontinenten errichtet und dabei Nvidias Infrastruktur nutzt. Im Gegenzug setzt der US-Konzern auf die Modellierungstechnologie der Franzosen, um eigene KI-Fabriken zu entwerfen – beginnend mit der Rubin-Plattform.
Diese Zusammenarbeit reiht sich nahtlos in die jüngste Expansionsstrategie ein: Allein im Januar investierte Nvidia zwei Milliarden US-Dollar in den Cloud-Partner CoreWeave und startete Kooperationen mit Eli Lilly sowie Siemens.
Spannung vor dem Quartalsbericht
Die strategischen Weichenstellungen erfolgen in einem starken Marktumfeld. Laut Berichten von Bloomberg steuert die Halbleiterindustrie 2026 erstmals auf einen weltweiten Umsatz von einer Billion US-Dollar zu. Nvidia selbst muss sich am 25. Februar an diesen hohen Erwartungen messen lassen.
Für das vierte Geschäftsquartal stellte das Unternehmen zuletzt einen Umsatz von rund 65 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Zum Vergleich: Im vorangegangenen Quartal meldete der Konzern Erlöse von 57 Milliarden US-Dollar, wobei das Rechenzentrums-Segment mit einem Plus von 66 Prozent der klare Wachstumstreiber war. Der Aktienkurs zeigte sich im Vorfeld dieser Veröffentlichung zuletzt verhalten und notiert seit Jahresbeginn leicht im Minus (-2,41 Prozent).
Am Tag der Veröffentlichung wird sich der Fokus der Anleger nicht nur auf die nackten Zahlen richten. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung dürften vor allem Updates zur Nachfrage nach den Blackwell-Chips sowie konkrete Zeitpläne für die Produktion der Rubin-Plattform sein.
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