TSMC Aktie: Fortschritt garantiert
Morris Chang, Gründer des Chipriesen TSMC, ist wieder auf der Bildfläche erschienen – und das ausgerechnet mit Nvidia-Chef Jensen Huang an seiner Seite. Die erste öffentliche Begegnung des 95-Jährigen seit über einem Jahr fällt in eine Phase, in der TSMC 165 Milliarden Dollar in US-Werke pumpt und seine Dominanz im KI-Chip-Geschäft zementiert.
Warum jetzt?
Chang gründete TSMC 1987 und machte das Unternehmen zur wichtigsten Chip-Fabrik der Welt. Sein Auftritt kommt zu einem Zeitpunkt, da neue Investitionsabkommen zwischen den USA und Taiwan geschlossen werden und Zollsenkungen auf taiwanesische Waren in Sicht sind. TSMC kontrolliert rund 70 Prozent des globalen Foundry-Markts – kein anderer Auftragsfertiger kommt auch nur annähernd ran.
Das Timing unterstreicht die geopolitische Brisanz: Mit der geplanten US-Expansion will TSMC die Produktionsabhängigkeit von Taiwan verringern, ohne die Vormachtstellung zu gefährden.
KI-Chips fast ausschließlich aus TSMC-Fabriken
Eine aktuelle Studie von Counterpoint Research zeigt das Ausmaß der Dominanz: TSMC fertigt nahezu 99 Prozent aller Wafer für die Top-10-Anbieter von KI-Server-Chips und ASICs. Egal ob Google, Meta oder Microsoft eigene Chips entwickeln oder auf Nvidia-GPUs setzen – am Ende laufen fast alle durch TSMCs Produktionslinien.
Besonders lukrativ: TSMCs fortschrittliche Packaging-Technologie, bei der mehrere Chips übereinandergestapelt werden, steigert die Performance und erlaubt dem Konzern höhere Margen. Googles TPU-Chips erreichen laut Goldman Sachs bis zu 70 Prozent niedrigere Kosten pro Token gegenüber Vorgängergenerationen – ein klarer Kaufanreiz für Hyperscaler.
Zahlen untermauern die Stärke
Im vierten Quartal 2025 erzielte TSMC einen Umsatz von 33,70 Milliarden Dollar, ein Plus von 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte um 26,4 Prozent auf 16,29 Milliarden Dollar – die Gewinnmarge liegt bei satten 48,4 Prozent. Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile 1,77 Billionen Dollar.
Am 15. April wird TSMC voraussichtlich die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorlegen. Dann zeigt sich, ob das Unternehmen das hohe Tempo in Sachen KI-Chip-Nachfrage halten kann und wie sich die laufenden US-Investitionen auf die Rentabilität auswirken.
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